MainStage– Benutzerhandbuch
- Willkommen
-
- Übersicht über den Bearbeitungsmodus
-
- Patches und Sets in der Patch-Liste auswählen
- Patches kopieren, einsetzen und löschen
- Patches innerhalb der Patch-Liste organisieren und bewegen
- Patches hinzufügen und umbenennen
- Patch aus mehreren Patches erzeugen
-
- Übersicht über das Informationsfenster „Patch-Einstellungen“
- Patch-Einstellungen in der Patch-Bibliothek auswählen
- Taktart für Patches festlegen
- Tempo beim Auswählen eines Patches ändern
- Program Change- und Banknummern einstellen
- Patch-Wechsel hinauszögern
- Sofortige Stille für vorheriges Patch
- Patch-Symbole ändern
- Tonhöhe der eingehenden Noten für ein Patch transponieren
- Stimmung für ein Patch ändern
- Textnotizen zu einem Patch hinzufügen
-
- Übersicht über Channel-Strips
- Channel-Strip hinzufügen
- Channel-Strip-Setting ändern
- Channel-Strip-Komponenten konfigurieren
- Signalfluss-Channel-Strips anzeigen
- Metronom-Channel-Strip ausblenden
- Alias für einen Channel-Strip erzeugen
- Patch-Bus hinzufügen
- Pan-/Balance-Position eines Channel-Strips einstellen
- Channel-Strip-Lautstärkepegel festlegen
- Channel-Strips stumm- oder solo schalten
- Output mehrerer Instrumente verwenden
- Externe MIDI-Instrumente verwenden
- Channel-Strips neu organisieren
- Channel-Strips löschen
-
- Übersicht über das Informationsfenster „Channel-Strips“
- Channel-Strip-Settings auswählen
- Channel-Strips umbenennen
- Farben von Channel-Strips ändern
- Symbole von Channel-Strips ändern
- Schutz vor Feedback/Rückkopplungen bei Channel-Strips
- Keyboard-Input bei Channel-Strips für Software-Instruments festlegen
- Einzelne Software-Instruments transponieren
- MIDI-Befehle filtern
- Velocity für einen Channel-Strip skalieren
- Channel-Strips zum Ignorieren von „Hermode Tuning“ einstellen
- Die auf der Concert- und Set-Ebene festgelegten Tonumfänge ignorieren
- Textnotizen zu einem Channel-Strip in den Channel-Strip-Informationen hinzufügen
- Audio über Send-Effekte routen
-
- Bildschirmsteuerung-Infos – Übersicht
- Parameterbeschriftungen ersetzen
- Eigene Farben für Bildschirmsteuerungen auswählen
- Erscheinungsbild einer Hintergrund-Bildschirmsteuerung oder einer gruppierten Steuerung ändern
- Bildschirmsteuerungen zum Anzeigen des Hardware-Werts einstellen
- Verhalten bei Parameteränderungen für Bildschirmsteuerungen einstellen
- Hardware-Matching-Verhalten für Bildschirmsteuerungen einstellen
- Änderungen an einem Patch zurücksetzen und vergleichen
- Mappings auf der Concert- und Set-Ebene ignorieren
-
- Übersicht über das Mapping für Bildschirmsteuerungen
- Auf Channel-Strip- und Plug-in-Parameter mappen
- Zwischen Bildschirmsteuerungen und Aktionen mappen
- Zwischen einer Bildschirmsteuerung und mehreren Parametern mappen
- Bildschirmsteuerungen zum Anzeigen von PDF-Seiten verwenden
- Gesicherten Wert für einen gemappten Parameter bearbeiten
- Drum-Pads oder Schalter/Tasten zum Verwenden des Noten-Anschlags einstellen
- Zwischen Bildschirmsteuerungen und allen Channel-Strips in einem Patch mappen
- Mappings zwischen Bildschirmsteuerungen und Parametern aufheben
- Mappings für Bildschirmsteuerungen entfernen
- Mit Kurven arbeiten
- Controller-Transforms erzeugen
- Patches und Sets zwischen Concerts teilen
- Audio-Output eines Concerts aufnehmen
-
- Übersicht über Concerts
- Concerts erstellen
- Concerts öffnen und schließen
- Concerts sichern
- Auswirkungen des Sicherns auf Parameterwerte
- Concerts aufräumen
- Medien in einem Concert zusammenlegen
- Aktuelles Concert umbenennen
-
- Übersicht über das Informationsfenster „Concert-Einstellungen“
- MIDI-Routing für Channel-Strips festlegen
- Tonhöhe eingehender Noten für ein Concert transponieren
- Quelle für Program Change-Befehle festlegen
- Nicht verwendete Program Changes an Channel-Strips senden
- Taktart für ein Concert festlegen
- Stimmung für ein Concert ändern
- Pan Law für ein Concert bestimmen
- Textnotizen zu einem Concert hinzufügen
- Metronom steuern
- MIDI-Noten ausschalten
- Audio-Output stummschalten
-
- Layout-Modus – Übersicht
-
- Bildschirmsteuerungen – Übersicht
- Kopieren und Einsetzen von Bildschirmsteuerungen
- Bewegen von Bildschirmsteuerungen
- Ändern der Größe von Bildschirmsteuerungen
- Ausrichten und Verteilen von Bildschirmsteuerungen
- Anpassen des Sockels einer Shelf-Steuerung
- Gruppieren von Bildschirmsteuerungen
- Löschen von Bildschirmsteuerungen
-
- Bearbeiten der Parameter für Bildschirmsteuerungen – Übersicht
- Extrahieren und Übernehmen von Parametern für Bildschirmsteuerungen
- Zurücksetzen der Parameter für Bildschirmsteuerungen
- Gemeinsame Parameter für Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Keyboard-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für MIDI-Aktivität-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Drum-Pad-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Wellenform-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Auswahl-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Text-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Hintergrund-Bildschirmsteuerungen
- So schleift MainStage MIDI-Befehle durch
- Exportieren und Importieren von Layouts
- Ändern des Seitenverhältnisses eines Layouts
-
- Vor der Live-Performance
- Perform-Modus verwenden
- Bildschirmsteuerungen während der Performance
- Tempo-Änderungen während der Performance
- Tipps für die Performance mit Keyboard-Controllern
- Tipps für die Performance mit Gitarren und anderen Instrumenten
- Gitarren und andere Instrumente mit dem Stimmgerät stimmen
- Das Playback-Plug-in während der Performance
- Performances aufnehmen
- Nach der Performance
- Tipps für komplexe Hardware-Setups
-
- Übersicht über die Tastaturkurzbefehle und Befehlskonfigurationen
-
- Tastaturkurzbefehle für Concerts und Layouts
- Tastaturkurzbefehle für Patches und Sets (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für die Bearbeitung
- Tastaturkurzbefehle für Aktionen
- Tastaturkurzbefehle für Parameter-Mapping (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für Channel-Strips (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für Bildschirmsteuerungen (Layout-Modus)
- Tastaturkurzbefehle für „Im Vollbildmodus ausführen“
- Tastaturkurzbefehle für Fenster und Ansicht
- Tastaturkurzbefehle für Hilfe und Support
-
-
- Verzögerungseffekte (Delay) – Übersicht
- Echo-Steuerelemente
-
- Loopback – Übersicht
- Loopback-Instanz hinzufügen
- Loopback-Oberfläche
- Wellenformanzeige von Loopback
- Transportsteuerung und Funktionssteuerelemente von Loopback
- Informationsanzeige von Loopback
- Loopback-Parameter „Sync“, „Snap“ und „Play From“
- Loopback-Gruppenfunktionen verwenden
- Aktionsmenü „Loopback“
- Sample Delay-Steuerung
- Stereo Delay-Steuerung
- Tape Delay-Steuerung
-
- Filtereffekte – Übersicht
-
- EVOC 20 TrackOscillator – Übersicht
- Vocoder – Übersicht
- Bedienungsoberfläche des EVOC 20 TrackOscillator
- Steuerungen für „Analysis In“
- Steuerungen für „U/V Detection“
- Steuerungen für „Synthesis In“
- Steuerungen des Tracking-Oszillators
- Tonhöhensteuerungen des Tracking-Oszillators
- Steuerungen für Formant-Filter
- Modulation-Steuerungen
- Output-Steuerungen
- Erweiterte Parameter
-
- MIDI-Plug-ins verwenden
-
- Arpeggiator – Übersicht
- Parameter für die Arpeggiator-Steuerung
- Parameter für Notenfolge – Übersicht
- Notenfolge-Variationen
- Notenfolge-Inversionen
- Parameter für Arpeggio-Pattern – Übersicht
- Live-Modus verwenden
- Grid-Modus verwenden
- Optionsparameter des Arpeggiators
- Keyboard-Parameter des Arpeggiators
- Keyboard-Parameter verwenden
- Controller zuweisen
- Modifier-Steuerungen
- Steuerungen für „Note Repeater“
- Steuerungen in „Randomizer“
-
- Scripter verwenden
- Script Editor verwenden
- Scripter-API – Übersicht
- Funktionen für die MIDI-Verarbeitung – Übersicht
- Funktion „HandleMIDI“
- Funktion „ProcessMIDI“
- Funktion „GetParameter“
- Funktion „SetParameter“
- Funktion „ParameterChanged“
- Reset-Funktion
- JavaScript-Objekte – Übersicht
- JavaScript Event-Objekt verwenden
- JavaScript TimingInfo-Objekt verwenden
- Objekt „Trace“ verwenden
- beatPos-Eigenschaft des MIDI-Events verwenden
- JavaScript MIDI-Objekt verwenden
- Scripter-Steuerungen erstellen
- Transposer-Steuerungen
-
-
- Alchemy – Übersicht
- Alchemy-Benutzeroberfläche – Übersicht
- Alchemy-Leiste „Name“
- Alchemy-Dateipositionen
-
- Alchemy-Source – Übersicht
- Source-Master-Steuerungen
- Importübersicht
- Steuerungen der Source-Unterseite
- Source-Filter-Steuerelemente
- Tipps zur Verwendung von-Source-Filtern
- Source-Elemente – Übersicht
- Additivelement-Steuerungen
- Additivelement-Effekte
- Spektralelement-Steuerungen
- Spektralelement-Effekte
- Parameter zur Tonhöhenkorrektur
- Steuerungen für Formant-Filter
- Granularelement-Steuerungen
- Sampler-Element-Steuerungen
- VA-Element-Steuerungen
- Wide Unison-Modus
- Source-Modulationen
- Morph-Steuerungen
-
- Alchemy-Source-Bearbeitungsfenster – Übersicht
- Globale Steuerungen des Informationsfensters
- Gruppensteuerungen im Informationsfenster
- Zonensteuerungen im Informationsfenster
- Keymap-Editor
- Wellenformeditor für Zonen
- Bearbeitungsfenster „Additive“ – Übersicht
- Teilton-Balkendarstellung
- Steuerungen für Teiltonhüllkurve
- Bearbeitungsfenster „Spectral“
- Alchemy-Master-Stimmenbereich
-
- Alchemy-Modulation – Übersicht
- Modulationsrack-Steuerungen
- LFO-Steuerungen
- Steuerungen für AHDSR-Hüllkurven
- Steuerungen für Hüllkurven mit mehreren Segmenten
- Sequenzer
- Parameter für „Envelope Follower“
- ModMap-Parameter
- MIDI-Steuerungsmodulatoren
- Noteneigenschaftsmodulatoren
- Perform-Steuerungsmodulatoren
- Erweiterte Parameter in Alchemy
-
- ES2 – Übersicht
- Bedienoberfläche des ES2
-
- Oszillator-Parameter – Übersicht
- Grundlegende Oszillator-Wellenformen
- Pulsbreitenmodulation verwenden
- Frequenzmodulation verwenden
- Ringmodulation verwenden
- Digiwaves verwenden
- Noise-Generator verwenden
- Analog-Oszillatoren verstimmen
- Streckung
- Oszillatorpegel ausgleichen
- Oszillator-Startpunkte festlegen
- Oszillatoren synchronisieren
-
- ES2-Modulation – Übersicht
- LFOs verwenden
- Vector-Hüllkurve verwenden
-
- Vector Envelope-Punkte verwenden
- Solo- und Sustain-Punkte der Vector-Hüllkurve verwenden
- Vector-Hüllkurven-Loops einrichten
- Release-Verhalten von Vector Envelope
- Kurvenformen für die Übergangspunkte der Vector-Hüllkurve
- Zeiten für die Vector-Hüllkurve festlegen
- Zeitskalierung für die Vector-Hüllkurve verwenden
- Kontextmenü von Vector Envelope verwenden
- Planar Pad verwenden
- Referenz der Modulationsquellen
- Referenz der „Via“-Modulationsquellen
- Steuerungen des integrierter Effektprozessors des ES2
- Erweiterte Parameter
-
-
- Playback-Plug-in – Übersicht
- Playback Plug-in hinzufügen
- Playback-Benutzeroberfläche
- Playback-Wellenformanzeige verwenden
- Transportsteuerungs- und Funktionstasten von Playback
- Informationsanzeige von Playback
- Playback-Parameter „Sync“, „Snap“ und „Wiedergabe ab“
- Playback-Gruppenfunktionen verwenden
- Aktionsmenü und Feld „Datei“ in Playback verwenden
- Marker mit dem Playback-Plug-in verwenden
-
- Quick Sampler – Übersicht
- Audio zu Quick Sampler hinzufügen
- Quick Sampler – Wellenformanzeige
- Flex in Quick Sampler verwenden
- Pitch-Steuerungen von Quick Sampler
- Filter-Steuerungen von Quick Sampler
- Filtertypen von Quick Sampler
- Amp-Steuerungen von Quick Sampler
- Erweiterte Parameter von Quick Sampler
-
- Sample Alchemy – Übersicht
- Benutzeroberfläche – Übersicht
- Quellenmaterial hinzufügen
- Bearbeitungsmodus
- Wiedergabemodi
- Source-Übersicht
- Synthesemodi
- Granular-Steuerungen
- Additiveffekte
- Additiveffekt-Steuerungen
- Spektraleffekt
- Spektraleffekt-Steuerungen
- Modul „Filter“
- Tiefpass-, Bandpass- und Hochpassfilter
- Filter „Comb PM“
- Filter „Downsampler“
- Filter „FM“
- Hüllkurvengeneratoren
- Mod Matrix
- Modulationsrouting
- Modus „Motion“
- Modus „Trimmen“
- Menü „More“
-
- Sampler – Übersicht
- Sampler-Instrumente im Sampler laden und sichern
-
- Sampler-Bereiche „Mapping“ und „Zone“ – Übersicht
- Key Mapping Editor verwenden
- Gruppenansicht verwenden
- Erweiterte Gruppenauswahl vornehmen
- Zwischen Sample-Gruppen ein- und ausblenden
- Zonenansicht verwenden
- Menübefehle im Bereich „Mapping“ verwenden
- Bereich „Zone“ verwenden
- Audiomaterial mit dem Flex-Modus synchronisieren
- Artikulationsverarbeitung in Sampler
- Speicherverwaltung von Sampler
- Erweiterte Parameter von Sampler
-
- Sculpture – Übersicht
- Die Oberfläche von Sculpture
- Globale Parameter
- Parameter der Amplitudenhüllkurve einstellen
- Waveshaper verwenden
- Filter-Parameter
- Output-Parameter
- MIDI-Controller definieren
- Erweiterte Parameter
-
- Studio Piano
-
- Ultrabeat – Übersicht
- Bedienoberfläche von Ultrabeat
- Synthesizer-Bereich – Übersicht
-
- Oszillator – Übersicht
- Phasenoszillator-Modus von Oszillator 1
- FM-Modus von Oszillator 1 verwenden
- Sidechain-Modus von Oszillator 1
- Phasenoszillator-Modus von Oszillator 2
- Wellenformeigenschaften
- Sample-Modus von Oszillator 2 verwenden
- Modeling-Modus von Oszillator 2 verwenden
- Steuerungen des Ringmodulators
- Steuerungen des Rauschgenerators
- Steuerungen für den Filterbereich
- Steuerungen des Distortion-Schaltkreises
- Urheberrechte und Marken
Sampler-Einstellungen in MainStage
Mit diesen Einstellungen kannst du u. a. die Art und Weise konfigurieren, wie das Sampler-Instrument nach Audio-Samples sucht, Audio-Samples speichert und den virtuellen Speicher verwendet. Das Fenster „Sampler-Einstellungen“ enthält zwei Tabs mit Konfigurationsoptionen: Die Taste „Verschiedenes“ für verschiedene Einstellungen und die Taste „Virtueller Speicher“ für virtuelle Speichereinstellungen.

Verschiedenes
Der Tab „Versch.“ umfasst die folgenden Einstellungen:
Einblendmenü „Sample-Format im Speicher“: Bestimmt, wie der Sampler die Bittiefe von Samples handhabt. Wähle eine der folgenden Optionen:
Original: Lädt die Samples mit ihrer Original-Bittiefe in den Arbeitsspeicher. Diese werden bei der Wiedergabe in das interne 32-Bit-Fließkomma-Format des Host-Programms umgewandelt.
32-Bit-Float: Samples werden als 32-Bit-Float-Dateien gespeichert und geladen. Dadurch erübrigt sich die Konvertierung in Echtzeit. Der Sampler kann 32-Bit-Float-Dateien effizienter verarbeiten und mehr Stimmen gleichzeitig wiedergeben.
Hinweis: Der Speicherbedarf erhöht sich allerdings: 16-Bit-Samples benötigen dann doppelt so viel RAM, 24-Bit-Samples ein Drittel mehr.
Einblendmenü „Samples suchen auf“: Legt fest, wo der Sampler nach Instrument-Samples sucht. Wähle eine der folgenden Optionen:
Lokalen Volumes: Der Sampler durchsucht angeschlossene oder im Computer installierte Speichermedien nach den Samples.
Externen Volumes: Der Sampler durchsucht Speichermedien, die über ein Netzwerk zugänglich sind, nach den Samples.
Allen Volumes: Der Sampler durchsucht sowohl die internen als auch die Netzwerk-Laufwerke nach den Samples.
Hinweis: Durch die Auswahl externer oder und aller Volumes kann die vom Sampler benötigte Zeit zunehmen, um Sampler-Instrumente und Dateien zu finden und zu laden.
Einblendmenü „Originalnote lesen von“: Legt die von Sampler und Quick Sampler verwendete Methode fest, mit der die Originalnote von Audiodateien ermittelt wird, wenn sie mit dem Modus „Optimiert“ geladen werden. Wähle eine der folgenden Optionen im Menü aus:
Datei/Analyse: Sampler und Quick Sampler versuchen zuerst, die Originalnote aus dem Header der AIFF-, WAV- oder CAF-Datei zu lesen, wenn das Sample in eine Zone geladen wird. Wenn keine Informationen zur Originalnote im Header vorhanden sind, werden die Audio-Samples analysiert, um die Originalnote anhand der längsten Note zu ermitteln, die erkannt wurde. Wird keine Tonhöhe erkannt, wird den Zonen automatisch C3 als Originalnote zugeordnet.
Dateiname/Analyse: Sampler und Quick Sampler versuchen zuerst, die Originalnote aus dem Dateinamen zu lesen, wenn das Sample in eine Zone geladen wird. Wenn der Dateiname diese Informationen nicht enthält, werden die Audio-Samples analysiert, um die Originalnote anhand der längsten Note zu ermitteln, die erkannt wurde. Wenn diese Methode keine sinnvollen Ergebnisse hervorbringt, verwendet der Sampler C3 als Originalnote für die Zone.
Nur Dateiname: Sampler und Quick Sampler versuchen, die Originalnote nur aus dem Dateinamen zu lesen, wenn das Sample in eine Zone geladen wird. Wenn aus dem Dateinamen keine Informationen zur Originalnote gelesen werden können, wird der Zone automatisch C3 als Originalnote zugewiesen.
Nur Datei: Sampler und Quick Sampler lesen nur den Header von AIFF-, WAV- oder CAF-Dateien aus, um die Originalnote zu ermitteln, wenn ein Sample in eine Zone geladen wird. Wenn aus dem Datei-Header keine Informationen zur Originalnote gelesen werden können, wird der Zone automatisch C3 als Originalnote zugewiesen.
Nur Analyse: Sampler und Quick Sampler analysieren die Audio-Samples, um die Originalnote anhand der längsten erkannten Note zu ermitteln, wenn das Sample in eine Zone geladen wird. Wird keine Tonhöhe erkannt, wird den Zonen automatisch C3 als Originalnote zugeordnet.
Einblendmenü „Position der Originalnote im Dateinamen“: Lege fest, wie der Sampler die Originalnote aus dem Header der Audiodatei ableitet. Wähle eine der folgenden Optionen:
Auto: Eine intelligente Analysefunktion erkennt sinnvolle Zeichenfolgen zur Bestimmung der Originalnote aus dem Dateinamen. Der Sampler kann Zahlen in Dateinamen unabhängig von ihrem Format erkennen – sowohl 60 als auch 060 werden erkannt. Weitere mögliche Werte sind 21 bis 127. Numerische Werte außerhalb dieses Bereichs werden meist als Versionsnummern oder Ähnliches verwendet. Die Analyse erkennt weiterhin Zeichenfolgen wie „C3“, „C 3“, „C_3“, „A–1“, „#C3“ oder „C#3“. Der Bereich reicht dabei von „C–2“ bis „G8“.
Zahlenwert: Du kannst eine numerische Position im Dateinamen festlegen, die der Sampler zum Ermitteln der Originalnote verwendet. Dies ist nützlich, wenn ein Dateiname mehrere Zahlen verwendet, etwa wie ein Loop, der mehrere Zahlen verwendet, um sowohl das Tempo als auch die Originalnote anzugeben. Ein Loop könnte z. B. „loop100-60.wav“ heißen, um anzugeben, dass er ein Tempo von 100 Beats pro Minute hat und dass die Originalnote die 60. Position (E6) ist. Wenn du die Position der Zahl kennst, die die Originalnote repräsentiert, kannst du festlegen, dass ein numerischer Wert die Originalnote an Position acht des Dateinamens liest.
Markierungsfeld „Gemeinsame Samples im Speicher behalten“: Hier stellst du ein, ob beim Wechsel zwischen gleichzeitig geöffneten Projekten gemeinsam verwendete Samples im Speicher verbleiben oder neu geladen werden sollen.
Virtueller Speicher
Wenn du auf den Tab „Virtueller Speicher“ tippst, wird ein Fenster mit den folgenden zusätzlichen Einstellungen geöffnet:

Markierungsfeld „Aktiviert“: Aktiviert bzw. deaktiviert die Funktion für den virtuellen Speicher im Sampler. Wenn der virtuelle Speicher aktiviert ist, werden nur die anfänglichen Attacks des Samples in den Arbeitsspeicher geladen. Der Rest des Samples wird in Echtzeit von der Festplatte gestreamt. Wenn du genug physischen Arbeitsspeicher für alle Samples eines Projekts hast, kannst du die Leistung steigern, wenn du das Markierungsfeld „Aktiviert“ deaktivierst. In Projekten mit vielen beteiligten Audiospuren und relativ wenigen Sampler-Instanzen kann dies spürbare Auswirkungen auf die Gesamtleistung haben. Wenn das Markierungsfeld „Aktiviert“ nicht ausgewählt ist und nicht genügend Arbeitsspeicher für alle Samples vorhanden ist, muss der Sampler Daten zwischen Arbeitsspeicher und Festplatte übertragen, was die Leistung beeinträchtigt. Durch Deaktivieren des Felds „Aktiviert“ erhöht sich auch die Zeit zum Laden des Projekts.
Einblendmenü „Verarbeitungspuffer“: Bestimmt die Größe des Pufferspeichers, der für die Verarbeitung von Audio-Samples verwendet wird. Du kannst zwischen den Puffergrößen „Klein“, „Mittel“ und „Groß“ auswählen.
Einblendmenü „Host-Festplattenaktivität“: Optimiert den Sampler durch die Angabe, wie viele Aufnahmen und Streamings von nicht Sampler-spezifischem Audiomaterial erfolgen. Wähle eine der folgenden Optionen:
Weniger: Wenn dein Projekt in erster Linie auf der Wiedergabe von Software-Instruments basiert und vielleicht ein Instrument sowie ein oder zwei Stimmen aufgenommen wurden, solltest du die Einstellung für „Host-Festplattenaktivität“ auf „Gering“ einstellen.
Durchschnittlich: Wenn deine Projekte das gleichzeitige Aufnehmen einer kleinen Anzahl von Spuren und möglicherweise die Wiedergabe eines Dutzend von Audiospuren, einiger Software-Instruments usw. erfordern, solltest du „Host-Festplattenaktivität“ auf „Durchschnittlich“ einstellen.
Hoch: Wenn du komplette Drum-Kits mit einem Dutzend Mikrofonen und mehr aufnimmst, Live-Gitarren und Bass streamst, Chöre aufnimmst usw., solltest du „Host-Festplattenaktivität“ auf „Hoch“ einstellen.
Feld „Erforderlicher Speicherbereich“: Zeigt den Speicherbedarf der oben genannten Parametereinstellungen an. Je langsamer deine Festplatte ist und je höher die Hard-Disk-Recording-Aktivität ist, desto mehr RAM musst du dem virtuellen Speicher möglicherweise zuweisen. Wenn du mehr anwenden musst, ändere den Wert und klicke auf „Anwenden“.
Feld „Disk I/O-Auslastung“: Zeigt die Lese-/Schreibauslastung des Samplers an. Wenn die Lese-/Schreibauslastung die Kapazität der Festplatte übersteigt, können Störungen bei der Audiowiedergabe auftreten.
Feld „Nicht rechtzeitig gelesen“: Zeigt die Anzahl der Audiodateien an, die der Sampler nicht rechtzeitig lesen kann. Wenn Audioinhalte nicht rechtzeitig gelesen werden können, kann es zu Störungen bei der Audiowiedergabe kommen.
Weitere Informationen zur Verwendung des Sampler-Instruments findest du unter Sampler – Übersicht in MainStage.