MainStage– Benutzerhandbuch
- Willkommen
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- Übersicht über den Bearbeitungsmodus
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- Patches und Sets in der Patch-Liste auswählen
- Patches kopieren, einsetzen und löschen
- Patches innerhalb der Patch-Liste organisieren und bewegen
- Patches hinzufügen und umbenennen
- Patch aus mehreren Patches erzeugen
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- Übersicht über das Informationsfenster „Patch-Einstellungen“
- Patch-Einstellungen in der Patch-Bibliothek auswählen
- Taktart für Patches festlegen
- Tempo beim Auswählen eines Patches ändern
- Program Change- und Banknummern einstellen
- Patch-Wechsel hinauszögern
- Sofortige Stille für vorheriges Patch
- Patch-Symbole ändern
- Tonhöhe der eingehenden Noten für ein Patch transponieren
- Stimmung für ein Patch ändern
- Textnotizen zu einem Patch hinzufügen
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- Übersicht über Channel-Strips
- Channel-Strip hinzufügen
- Channel-Strip-Setting ändern
- Channel-Strip-Komponenten konfigurieren
- Signalfluss-Channel-Strips anzeigen
- Metronom-Channel-Strip ausblenden
- Alias für einen Channel-Strip erzeugen
- Patch-Bus hinzufügen
- Pan-/Balance-Position eines Channel-Strips einstellen
- Channel-Strip-Lautstärkepegel festlegen
- Channel-Strips stumm- oder solo schalten
- Output mehrerer Instrumente verwenden
- Externe MIDI-Instrumente verwenden
- Channel-Strips neu organisieren
- Channel-Strips löschen
-
- Übersicht über das Informationsfenster „Channel-Strips“
- Channel-Strip-Settings auswählen
- Channel-Strips umbenennen
- Farben von Channel-Strips ändern
- Symbole von Channel-Strips ändern
- Schutz vor Feedback/Rückkopplungen bei Channel-Strips
- Keyboard-Input bei Channel-Strips für Software-Instruments festlegen
- Einzelne Software-Instruments transponieren
- MIDI-Befehle filtern
- Velocity für einen Channel-Strip skalieren
- Channel-Strips zum Ignorieren von „Hermode Tuning“ einstellen
- Die auf der Concert- und Set-Ebene festgelegten Tonumfänge ignorieren
- Textnotizen zu einem Channel-Strip in den Channel-Strip-Informationen hinzufügen
- Audio über Send-Effekte routen
-
- Bildschirmsteuerung-Infos – Übersicht
- Parameterbeschriftungen ersetzen
- Eigene Farben für Bildschirmsteuerungen auswählen
- Erscheinungsbild einer Hintergrund-Bildschirmsteuerung oder einer gruppierten Steuerung ändern
- Bildschirmsteuerungen zum Anzeigen des Hardware-Werts einstellen
- Verhalten bei Parameteränderungen für Bildschirmsteuerungen einstellen
- Hardware-Matching-Verhalten für Bildschirmsteuerungen einstellen
- Änderungen an einem Patch zurücksetzen und vergleichen
- Mappings auf der Concert- und Set-Ebene ignorieren
-
- Übersicht über das Mapping für Bildschirmsteuerungen
- Auf Channel-Strip- und Plug-in-Parameter mappen
- Zwischen Bildschirmsteuerungen und Aktionen mappen
- Zwischen einer Bildschirmsteuerung und mehreren Parametern mappen
- Bildschirmsteuerungen zum Anzeigen von PDF-Seiten verwenden
- Gesicherten Wert für einen gemappten Parameter bearbeiten
- Drum-Pads oder Schalter/Tasten zum Verwenden des Noten-Anschlags einstellen
- Zwischen Bildschirmsteuerungen und allen Channel-Strips in einem Patch mappen
- Mappings zwischen Bildschirmsteuerungen und Parametern aufheben
- Mappings für Bildschirmsteuerungen entfernen
- Mit Kurven arbeiten
- Controller-Transforms erzeugen
- Patches und Sets zwischen Concerts teilen
- Audio-Output eines Concerts aufnehmen
-
- Übersicht über Concerts
- Concerts erstellen
- Concerts öffnen und schließen
- Concerts sichern
- Auswirkungen des Sicherns auf Parameterwerte
- Concerts aufräumen
- Medien in einem Concert zusammenlegen
- Aktuelles Concert umbenennen
-
- Übersicht über das Informationsfenster „Concert-Einstellungen“
- MIDI-Routing für Channel-Strips festlegen
- Tonhöhe eingehender Noten für ein Concert transponieren
- Quelle für Program Change-Befehle festlegen
- Nicht verwendete Program Changes an Channel-Strips senden
- Taktart für ein Concert festlegen
- Stimmung für ein Concert ändern
- Pan Law für ein Concert bestimmen
- Textnotizen zu einem Concert hinzufügen
- Metronom steuern
- MIDI-Noten ausschalten
- Audio-Output stummschalten
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- Layout-Modus – Übersicht
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- Bildschirmsteuerungen – Übersicht
- Kopieren und Einsetzen von Bildschirmsteuerungen
- Bewegen von Bildschirmsteuerungen
- Ändern der Größe von Bildschirmsteuerungen
- Ausrichten und Verteilen von Bildschirmsteuerungen
- Anpassen des Sockels einer Shelf-Steuerung
- Gruppieren von Bildschirmsteuerungen
- Löschen von Bildschirmsteuerungen
-
- Bearbeiten der Parameter für Bildschirmsteuerungen – Übersicht
- Extrahieren und Übernehmen von Parametern für Bildschirmsteuerungen
- Zurücksetzen der Parameter für Bildschirmsteuerungen
- Gemeinsame Parameter für Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Keyboard-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für MIDI-Aktivität-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Drum-Pad-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Wellenform-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Auswahl-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Text-Bildschirmsteuerungen
- Parameter für Hintergrund-Bildschirmsteuerungen
- So schleift MainStage MIDI-Befehle durch
- Exportieren und Importieren von Layouts
- Ändern des Seitenverhältnisses eines Layouts
-
- Vor der Live-Performance
- Perform-Modus verwenden
- Bildschirmsteuerungen während der Performance
- Tempo-Änderungen während der Performance
- Tipps für die Performance mit Keyboard-Controllern
- Tipps für die Performance mit Gitarren und anderen Instrumenten
- Gitarren und andere Instrumente mit dem Stimmgerät stimmen
- Das Playback-Plug-in während der Performance
- Performances aufnehmen
- Nach der Performance
- Tipps für komplexe Hardware-Setups
-
- Übersicht über die Tastaturkurzbefehle und Befehlskonfigurationen
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- Tastaturkurzbefehle für Concerts und Layouts
- Tastaturkurzbefehle für Patches und Sets (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für die Bearbeitung
- Tastaturkurzbefehle für Aktionen
- Tastaturkurzbefehle für Parameter-Mapping (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für Channel-Strips (Bearbeitungsmodus)
- Tastaturkurzbefehle für Bildschirmsteuerungen (Layout-Modus)
- Tastaturkurzbefehle für „Im Vollbildmodus ausführen“
- Tastaturkurzbefehle für Fenster und Ansicht
- Tastaturkurzbefehle für Hilfe und Support
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- Verzögerungseffekte (Delay) – Übersicht
- Echo-Steuerelemente
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- Loopback – Übersicht
- Loopback-Instanz hinzufügen
- Loopback-Oberfläche
- Wellenformanzeige von Loopback
- Transportsteuerung und Funktionssteuerelemente von Loopback
- Informationsanzeige von Loopback
- Loopback-Parameter „Sync“, „Snap“ und „Play From“
- Loopback-Gruppenfunktionen verwenden
- Aktionsmenü „Loopback“
- Sample Delay-Steuerung
- Stereo Delay-Steuerung
- Tape Delay-Steuerung
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- Filtereffekte – Übersicht
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- EVOC 20 TrackOscillator – Übersicht
- Vocoder – Übersicht
- Bedienungsoberfläche des EVOC 20 TrackOscillator
- Steuerungen für „Analysis In“
- Steuerungen für „U/V Detection“
- Steuerungen für „Synthesis In“
- Steuerungen des Tracking-Oszillators
- Tonhöhensteuerungen des Tracking-Oszillators
- Steuerungen für Formant-Filter
- Modulation-Steuerungen
- Output-Steuerungen
- Erweiterte Parameter
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- MIDI-Plug-ins verwenden
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- Arpeggiator – Übersicht
- Parameter für die Arpeggiator-Steuerung
- Parameter für Notenfolge – Übersicht
- Notenfolge-Variationen
- Notenfolge-Inversionen
- Parameter für Arpeggio-Pattern – Übersicht
- Live-Modus verwenden
- Grid-Modus verwenden
- Optionsparameter des Arpeggiators
- Keyboard-Parameter des Arpeggiators
- Keyboard-Parameter verwenden
- Controller zuweisen
- Modifier-Steuerungen
- Steuerungen für „Note Repeater“
- Steuerungen in „Randomizer“
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- Scripter verwenden
- Script Editor verwenden
- Scripter-API – Übersicht
- Funktionen für die MIDI-Verarbeitung – Übersicht
- Funktion „HandleMIDI“
- Funktion „ProcessMIDI“
- Funktion „GetParameter“
- Funktion „SetParameter“
- Funktion „ParameterChanged“
- Reset-Funktion
- JavaScript-Objekte – Übersicht
- JavaScript Event-Objekt verwenden
- JavaScript TimingInfo-Objekt verwenden
- Objekt „Trace“ verwenden
- beatPos-Eigenschaft des MIDI-Events verwenden
- JavaScript MIDI-Objekt verwenden
- Scripter-Steuerungen erstellen
- Transposer-Steuerungen
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- Alchemy – Übersicht
- Alchemy-Benutzeroberfläche – Übersicht
- Alchemy-Leiste „Name“
- Alchemy-Dateipositionen
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- Alchemy-Source – Übersicht
- Source-Master-Steuerungen
- Importübersicht
- Steuerungen der Source-Unterseite
- Source-Filter-Steuerelemente
- Tipps zur Verwendung von-Source-Filtern
- Source-Elemente – Übersicht
- Additivelement-Steuerungen
- Additivelement-Effekte
- Spektralelement-Steuerungen
- Spektralelement-Effekte
- Parameter zur Tonhöhenkorrektur
- Steuerungen für Formant-Filter
- Granularelement-Steuerungen
- Sampler-Element-Steuerungen
- VA-Element-Steuerungen
- Wide Unison-Modus
- Source-Modulationen
- Morph-Steuerungen
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- Alchemy-Source-Bearbeitungsfenster – Übersicht
- Globale Steuerungen des Informationsfensters
- Gruppensteuerungen im Informationsfenster
- Zonensteuerungen im Informationsfenster
- Keymap-Editor
- Wellenformeditor für Zonen
- Bearbeitungsfenster „Additive“ – Übersicht
- Teilton-Balkendarstellung
- Steuerungen für Teiltonhüllkurve
- Bearbeitungsfenster „Spectral“
- Alchemy-Master-Stimmenbereich
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- Alchemy-Modulation – Übersicht
- Modulationsrack-Steuerungen
- LFO-Steuerungen
- Steuerungen für AHDSR-Hüllkurven
- Steuerungen für Hüllkurven mit mehreren Segmenten
- Sequenzer
- Parameter für „Envelope Follower“
- ModMap-Parameter
- MIDI-Steuerungsmodulatoren
- Noteneigenschaftsmodulatoren
- Perform-Steuerungsmodulatoren
- Erweiterte Parameter in Alchemy
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- ES2 – Übersicht
- Bedienoberfläche des ES2
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- Oszillator-Parameter – Übersicht
- Grundlegende Oszillator-Wellenformen
- Pulsbreitenmodulation verwenden
- Frequenzmodulation verwenden
- Ringmodulation verwenden
- Digiwaves verwenden
- Noise-Generator verwenden
- Analog-Oszillatoren verstimmen
- Streckung
- Oszillatorpegel ausgleichen
- Oszillator-Startpunkte festlegen
- Oszillatoren synchronisieren
-
- ES2-Modulation – Übersicht
- LFOs verwenden
- Vector-Hüllkurve verwenden
-
- Vector Envelope-Punkte verwenden
- Solo- und Sustain-Punkte der Vector-Hüllkurve verwenden
- Vector-Hüllkurven-Loops einrichten
- Release-Verhalten von Vector Envelope
- Kurvenformen für die Übergangspunkte der Vector-Hüllkurve
- Zeiten für die Vector-Hüllkurve festlegen
- Zeitskalierung für die Vector-Hüllkurve verwenden
- Kontextmenü von Vector Envelope verwenden
- Planar Pad verwenden
- Referenz der Modulationsquellen
- Referenz der „Via“-Modulationsquellen
- Steuerungen des integrierter Effektprozessors des ES2
- Erweiterte Parameter
-
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- Playback-Plug-in – Übersicht
- Playback Plug-in hinzufügen
- Playback-Benutzeroberfläche
- Playback-Wellenformanzeige verwenden
- Transportsteuerungs- und Funktionstasten von Playback
- Informationsanzeige von Playback
- Playback-Parameter „Sync“, „Snap“ und „Wiedergabe ab“
- Playback-Gruppenfunktionen verwenden
- Aktionsmenü und Feld „Datei“ in Playback verwenden
- Marker mit dem Playback-Plug-in verwenden
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- Quick Sampler – Übersicht
- Audio zu Quick Sampler hinzufügen
- Quick Sampler – Wellenformanzeige
- Flex in Quick Sampler verwenden
- Pitch-Steuerungen von Quick Sampler
- Filter-Steuerungen von Quick Sampler
- Filtertypen von Quick Sampler
- Amp-Steuerungen von Quick Sampler
- Erweiterte Parameter von Quick Sampler
-
- Sample Alchemy – Übersicht
- Benutzeroberfläche – Übersicht
- Quellenmaterial hinzufügen
- Bearbeitungsmodus
- Wiedergabemodi
- Source-Übersicht
- Synthesemodi
- Granular-Steuerungen
- Additiveffekte
- Additiveffekt-Steuerungen
- Spektraleffekt
- Spektraleffekt-Steuerungen
- Modul „Filter“
- Tiefpass-, Bandpass- und Hochpassfilter
- Filter „Comb PM“
- Filter „Downsampler“
- Filter „FM“
- Hüllkurvengeneratoren
- Mod Matrix
- Modulationsrouting
- Modus „Motion“
- Modus „Trimmen“
- Menü „More“
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- Sampler – Übersicht
- Sampler-Instrumente im Sampler laden und sichern
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- Sampler-Bereiche „Mapping“ und „Zone“ – Übersicht
- Key Mapping Editor verwenden
- Gruppenansicht verwenden
- Erweiterte Gruppenauswahl vornehmen
- Zwischen Sample-Gruppen ein- und ausblenden
- Zonenansicht verwenden
- Menübefehle im Bereich „Mapping“ verwenden
- Bereich „Zone“ verwenden
- Audiomaterial mit dem Flex-Modus synchronisieren
- Artikulationsverarbeitung in Sampler
- Speicherverwaltung von Sampler
- Erweiterte Parameter von Sampler
-
- Sculpture – Übersicht
- Die Oberfläche von Sculpture
- Globale Parameter
- Parameter der Amplitudenhüllkurve einstellen
- Waveshaper verwenden
- Filter-Parameter
- Output-Parameter
- MIDI-Controller definieren
- Erweiterte Parameter
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- Studio Piano
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- Ultrabeat – Übersicht
- Bedienoberfläche von Ultrabeat
- Synthesizer-Bereich – Übersicht
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- Oszillator – Übersicht
- Phasenoszillator-Modus von Oszillator 1
- FM-Modus von Oszillator 1 verwenden
- Sidechain-Modus von Oszillator 1
- Phasenoszillator-Modus von Oszillator 2
- Wellenformeigenschaften
- Sample-Modus von Oszillator 2 verwenden
- Modeling-Modus von Oszillator 2 verwenden
- Steuerungen des Ringmodulators
- Steuerungen des Rauschgenerators
- Steuerungen für den Filterbereich
- Steuerungen des Distortion-Schaltkreises
- Urheberrechte und Marken
Tipps zur Verwendung von Alchemy-Source-Filtern in MainStage
Alchemy stellt zahlreiche Filtertypen an unterschiedlichen Positionen im Signalpfad bereit. Du kannst Filter auf Source-Pegel und die Hauptfilter anwenden und auch Filter in den Bereich „Effects“ einfügen. Die Positionierung kann sich wesentlich auf den erzeugten Ton auswirken und auch die erforderlichen Verarbeitungsressourcen beeinflussen. Abhängig von den aktuell verfügbaren Ressourcen musst du möglicherweise besonders auf die Hüllkurveneinstellungen, die Anzahl der Stimmen und andere Parameter achten, um das gewünschte Klangergebnis zu erhalten.
Durch Filtern des Source-Pegels erzielst du höchste Präzision und möglicherweise auch die stärksten klanglichen Auswirkungen auf deinen Sound. Der Nachteil besteht darin, dass beim Filtern des Source-Pegels mehr Verarbeitungsressourcen benötigt werden. Die Verarbeitung erfolgt pro Stimme.
Die Nutzung der Hauptfilter ist CPU-effizienter und kann entscheidende klangliche Auswirkungen haben. Die Verarbeitung erfolgt pro Stimme.
Die Filter im Bereich „Effects“ verarbeiten das gesamte Signal und nicht jede Stimme einzeln. Das Filtern in dieser Phase des Signalpfads wird oftmals verwendet, um den Klang insgesamt neu zu definieren oder um eine Variante der Performance-Steuerung bereitzustellen.
Filter „FM“ als Klangquelle verwenden
Der Filter „FM“ erzeugt eine Sinuskurve, die durch dein Source-Signal moduliert wird. Da der FM-Prozess dem Klang Obertöne hinzufügt, verzerrt sich der Klang umso schneller, je komplexer der Klang ist, den du in den Filter speist (und je lauter er ist). FM in Alchemy eignet sich besonders für aggressive Sounds, ist aber auch für Bässe und andere Klänge nützlich.
Im Gegensatz zu dedizierten FM-Synthesizern gibt es bei Alchemy keine vorkonfigurierten Algorithmen oder eine für die FM-Synthese eingerichtete Modulationsmatrix. Es ist aber optional möglich, eine große Anzahl von „Operatoren“ (FM-Filtern) in verschiedenen Reihen- und Parallelkonfigurationen zu verwenden. Darüber hinaus weist FM in Alchemy einen Klangcharakter auf, der sich von dem klassischer FM-Synthesizer unterscheidet. Daher ist der unten beschriebene Ansatz nicht immer die beste Option in Alchemy, wenn klassische digitale FM-Sounds reproduziert werden sollen. Solche Klänge lassen sich oftmals auf andere Weise einfacher erzeugen, etwa mit Additivsynthese oder Resynthese. FM in Alchemy erinnert eher an die Verwendung von FM auf analogen Synthesizern, bei denen Oszillatorfrequenzen statt Phasen moduliert werden.
In Alchemy in MainStage – klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
Wichtig: Die Verwendung von „Initialize Preset“ aktiviert automatisch den Modus „Wide Unison“. Weitere Informationen findest du unter Alchemy Wide Unison-Modus.
Schalte zur Ansicht „Advanced“ um und klicke dann auf die Taste „A“, um die Parameter für Source „A“ anzuzeigen.
Verwende eine Sinus- oder Dreieckwelle als Quelle für deinen Klang.
Klicke auf die Taste „On“ für den Source-A-Filter, um den Filter zu aktivieren, und wähle dann „FM“ aus dem Einblendmenü „Filter Type“.
Klicke mit der rechten Maustaste auf den Drehregler „Frequency“ und wähle „Envelope Follower“ > „Source A“.
Dieser Filter wird zugeordnet, um die gespielte Notennummer zu verfolgen. Standardmäßig bietet der Drehregler „Center“ bei 523 Hz einen mittelhohen Klang, der gut geeignet ist. Wenn du die Oktave ändern willst, multipliziere bzw. dividiere mit zwei und runde den Wert auf die nächsthöhere Ganzzahl, die am besten klingt. Stelle z. B. den Drehregler „Frequency“ auf 262 Hz, um eine Oktave niedriger zu verwenden.
Passe die Modulationstiefe auf dem Filter an, um die Wirkung zu verstärken, die das Quellensignal auf die vom FM-Filter generierte Sinuswelle hat, und höre dir die Ergebnisse an. Versuche, die Feedback-Steuerung anzupassen, wenn der Sound härter klingen soll. Die Filterausgabe kann so Modulation auf sich selbst anwenden.
Experimentiere mit FM in Alchemy, wenn du komplexere Klänge erzeugen willst. Folgendes kannst du ausprobieren:
Verwende andere Typen von VA-Oszillatoren oder Samples als Modulationsquelle.
Führe mehrere FM-Filter in Reihe oder parallel aus, um herauszufinden, was deine Anforderungen am besten erfüllt. Wenn du dies tust, verzichtest du auf eine hohe Anfangsmodulation sowie auf Feedback-Tiefen, damit du ein Gefühl für das Maß an Kontrolle bekommst, das du beim Generieren des gesamten Klangs hast.
Verwende unabhängige Hüllkurven für die Frequenz und Lautstärke deiner Quelle (oder auf FM-Filtern früher im Signalpfad), um die erzielten Ergebnisse zu hören.
Wichtig: Aufgrund technischer Anforderungen liefert FM im Source-Filter-Pegel oftmals die besten Resultate. Während du den Signalpfad durchläufst, werden die Pegelsteigerungen (und daher FM) in zunehmendem Maße stark moduliert und verzerrt. Du wirst feststellen, dass sich mit FM im Source-Pegel einfacher arbeiten lässt anstatt als Master-Filter oder Effekt.
Kammfilter als Klangquelle verwenden
Wenn du Kammfilter als primäre Klangquelle nutzt, wirst du möglicherweise feststellen, dass für ein natürliches Gefühl beim Spielen längere Release-Phasen für Master-Hüllkurven erforderlich sind. Dies führt zu mehr überlappenden Noten und höherer Polyphonie und erfordert daher mehr Rechenleistung. Daher ist es eventuell erforderlich, die Hüllkurven-Release-Zeiten sorgfältig anzupassen und die maximale Anzahl der Stimmen im Bereich „Master“ zu reduzieren.
In Alchemy in MainStage – klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
Wichtig: Die Verwendung von „Initialize Preset“ aktiviert automatisch den Modus „Wide Unison“. Weitere Informationen findest du unter Alchemy Wide Unison-Modus.
Schalte zur Ansicht „Advanced“ um und klicke dann auf die Taste „A“, um die Parameter für Source „A“ anzuzeigen.
Klicke auf die Taste „On“ für den Source-A-Filter, um den Filter zu aktivieren, und wähle dann „Comb PM“ aus dem Einblendmenü „Filter Type“.
Klicke bei gedrückter Control-Taste auf den Drehregler „Frequency“ und wähle „Envelope Follower“ > „Source A“.
Dieser Filter wird zugeordnet, um die gespielte Notennummer zu verfolgen. Standardmäßig bietet der Drehregler „Center“ bei 523 Hz einen mittelhohen Klang, der gut geeignet ist. Wenn du die Oktave ändern willst, multipliziere bzw. dividiere mit zwei und runde den Wert auf die nächsthöhere Ganzzahl, die am besten klingt. Stelle z. B. den Drehregler „Frequency“ auf 262 Hz, um eine Oktave höher zu verwenden.
Klicke bei gedrückter Control-Taste auf den Drehregler „Volume“ für Source A (wähle den tiefstmöglichen Pegel) und ordne eine neue AHDSR-Hüllkurve aus dem Menü zu.
Konfiguriere eine Hüllkurve für dein Impulssignal, um den Kammfilter anzuregen. Du kannst einen beliebigen Impulstyp auswählen, von VA-Rauschen bis hin zu erneut synthetisiert Samples. Aufgrund der aggressiven Eigenschaften von FM ist dies eine gute Impulswahl für Kammfilter.
Der Impuls erfordert seine eigene Hüllkurve, separat von der Master-Hüllkurve oder einer anderen Hüllkurve, mit der du den Kamm kontrollierst. Die besten Einstellungen für die Hüllkurve hängen in erster Linie davon ab, welchen Klang du erzeugen möchtest. Es ist jedoch eine bewährte Praktik, mit der Einstellung Null für Attack, Null für Hold, einem sehr kurzen Decay, Null für Sustain und Null für Release zu beginnen. So wird eine schnelle Spitze erzeugt, die die Kammbewegung einleitet und es ermöglicht, dass die restliche Klanggenerierung vom Kamm selbst gehandhabt wird.
Tipp: Da der gewählte Impuls große Auswirkungen auf den Ton haben kann, lohnt es sich, mit verschiedenen Klangquellen zu experimentieren. Ein Ansatz besteht darin, ein Sample mit starkem anfänglichem Anschlag mittels der additiven Importmethode zu importieren und den Ton dann mit den Drehreglern für Additivoberton-Effekte anzupassen. Zusammen mit der Kammfilterung sind mit diesen Bedienelementen zahlreiche schnelle und einfache Anpassungen möglich, wodurch du die wahrgenommene Materialhärte und den Ton deines modellierten Sounds auf dramatische Weise verändern kannst. Du kannst auch eine Drum-Loop importieren und diese mit dem Loop-Modus „Continuous“ halten. Da Drum-Loops kurze Ausstöße von Klang in variierendem Ton enthalten, funktionieren diese gut mit Kammfiltern zusammen.
Verwende das Steuerelement „Damp“, um bei Bedarf Klingeln und andere Tonstörungen zu reduzieren.
Vokalsounds mit parallelen Source-Filtern erzeugen
Vokalsounds in der menschlichen Sprache sind das Ergebnis von Formanten, die in der Kehle erzeugt werden (durch Veränderung ihrer Form). Alchemy ahmt diese Formanten nach und erzeugt so sprach- oder gesangsähnliche Effekte, sogar im Modus „VA“ ohne Sprachsamples.
In Alchemy in MainStage – klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
Wichtig: Die Verwendung von „Initialize Preset“ aktiviert automatisch den Modus „Wide Unison“. Weitere Informationen findest du unter Alchemy Wide Unison-Modus.
Klicke auf die Taste für Source A und nimm dann die folgenden Parameteränderungen vor:
Stelle „Vol“ auf 0 dB ein.
Stelle „Coarse Tune“ auf -12 Halbtöne ein.
Klicke auf den Drehregler „Fine Tune“ für Source A.
Wähle im obersten Slot des Modulationsracks „LFO“ > „LFO 1“ aus dem Einblendmenü aus. Stelle dann den Drehregler „Mod Depth“ auf einen Wert von annähernd 50 % ein.
Deaktiviere im Bedienfeld für LFO 1 die Option „Sync“, stelle die Option „Attack“ auf etwa 0,50 Sekunden ein und lege „Rate“ auf ungefähr 5 Hz fest.
Aktiviere den ersten Quellenfilter, indem du auf die Taste „On“ neben dem Einblendmenü für den Filtertyp klickst. Gehe dementsprechend auch für die Filter 2 und 3 vor. Klicke auf die Taste „Par“, um die parallele Konfiguration der Filter für Source A zu aktivieren.
Klicke auf die Taste „Global“, um alle Sources anzuzeigen. Klicke dann auf das Inhaltsfeld von Source A und wähle „Copy Source“ aus dem Einblendmenü aus.
Klicke auf die Taste für Source B, um Source B zu aktivieren. Klicke dann auf das Inhaltsfeld und wähle „Paste Source“ aus dem Einblendmenü aus. Wiederhole diesen Vorgang für Source C und D.
Klicke auf die globale Taste „A“, um Source A anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „ahhh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 800 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 1200 Hz, Res 2 = 87 %
Cutoff 3 = 2800 Hz, Res 3 = 87 %
Klicke auf die globale Taste „B“, um Source B anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „eeeh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 230 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 2600 Hz, Res 2 = 75 %
Cutoff 3 = 3200 Hz, Res 3 = 75 %
Klicke auf die globale Taste „C“, um Source C anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „oooh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 200 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 880 Hz, Res 2 = 65 %
Cutoff 3 = 2400 Hz, Res 3 = 50 %
Klicke auf die globale Taste „D“, um Source D anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „ehh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 530 Hz, Res 1 = 65 %
Cutoff 2 = 1850 Hz, Res 2 = 75 %
Cutoff 3 = 2500 Hz, Res 3 = 50 %
Parallele Source-Filter mit Morphing steuern
In der vorherigen Aufgabe wurde eine Reihe von Vokalsounds mit Source-Filtern konfiguriert. Führe die folgenden Schritte aus, um zwischen diesen Sounds mit deinem Klaviatur-Modulationsrad zu morphen.
In Alchemy in MainStage – klicke auf „Morph“, um die Morphing-Parameter anzuzeigen, und dann auf die Taste „Morph Lin“.
Stelle den Drehregler „X“ auf 0 % ein.
Im Modulationsrack wird oben „Morph All X“ angezeigt.
Wähle „Perform“ > „Control7“ im ersten Slot des Modulationsracks aus. Stelle den Wert für die Modulationstiefe auf 100 % ein.
Das Modulationsrad ist standardmäßig mit Performance-Steuerung Nummer 7 (Control7) verknüpft.
Spiele dein Keyboard und bewege das Modulationsrad, um zwischen gefilterten Source-Sounds zu morphen.
Wenn dir der Output-Pegel niedrig vorkommt, kannst du ihn erhöhen, indem du den Wert des Drehreglers „Vol“ im Bereich „Master“ vergrößerst oder den Drehregler „Volume“ in der Leiste „Name“ höher einstellst.