
Updates zur Geräteverwaltung in der WWDC26
Hinweis: Bei den auf dieser Seite beschriebenen Funktionen handelt es sich um Vorabversionen, die vor der endgültigen Veröffentlichung unvollständig sein, geändert oder entfernt werden können.
Der folgende Inhalt ist nach Betriebssystemversionen und dann nach der Anzahl der betroffenen Betriebssysteme geordnet.
Netzwerkkonfigurationen
Neue Netzwerkkonfigurationen, die in der deklarativen Geräteverwaltung verfügbar sind, ermöglichen die Anwendung einheitlicher Netzwerkrichtlinien auf Geräten auf allen wichtigen Plattformen. Dank der Vorteile der deklarativen Geräteverwaltung können IT-Teams Anmeldeinformationen als deklarative Assets für Authentifizierungszwecke bereitstellen, anstatt sie im gleichen Profil zu bündeln. Dadurch werden die Verlängerungen dieser Anmeldedaten für IT-Teams und Benutzer:innen automatisiert und nahtlos durchgeführt und es ist möglich, dieselben Anmeldedaten in verschiedenen Netzwerkkonfigurationen zu verwenden.
Konfiguration | Unterstützte Plattformen in 27.0 | Beschreibungen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS | Konfiguriert ein VPN mithilfe eines VPN-Plugins | |||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS | Konfiguriert ein IKEv2-VPN | |||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, visionOS | Konfiguriert ein IPsec-VPN | |||||||||
| iOS, iPadOS, visionOS | Konfiguriert „VPN immer eingeschaltet“ | |||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, visionOS | Konfiguriert eine DNS-Proxy-Netzwerkerweiterung | |||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, visionOS | Konfiguriert verschlüsselte DNS-Einstellungen | |||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, visionOS | Konfiguriert die Einstellungen für Netzwerkrelays | |||||||||
Konfigurationsprofile als deklarative Assets
Derzeit muss bei der Bereitstellung eines veralteten Profils die URL auf den Geräteverwaltungsdienst verweisen und der Zugriff muss mit dem Zertifikat der Geräteidentität authentifiziert werden.
Zur Gewährleistung eines reibungslosen Übergangs unterstützt die deklarative Geräteverwaltung die Bereitstellung von veralteten Profilen als Konfigurationen.
Auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, tvOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 können veraltete Profile als deklarative Assets bereitgestellt werden. Dies bietet zusätzliche Flexibilität hinsichtlich des Hostings dieser Profile und der Authentifizierungmethode der Geräte, um sie abzurufen. Zudem verfügt die deklarative Geräteverwaltung über eine integrierte Integritätsverifizierung, um sicherzustellen, dass das geladene Asset nicht verändert wird.
Wenn die Konfiguration angewendet wird, lädt das Gerät das Profil von der URL herunter. IT-Teams können dies mit dem neuen Schlüssel ProfileAssetReference konfigurieren, der in den folgenden Konfigurationen verfügbar ist:
Konfiguration | Unterstützte Betriebssysteme in 27.0 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS, watchOS | ||||||||||
| iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS | ||||||||||
Erhöhte Sicherheitsanforderungen an das Netzwerk
Auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, tvOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 erzwingen ausgewählte Systemprozesse strengere Anforderungen an die Netzwerksicherheit (TLS). Diese neuen Anforderungen können dazu führen, dass Verbindungen fehlschlagen, wenn der Geräteverwaltungsdienst sie nicht erfüllt. Die betroffenen Prozesse sind diejenigen, die an Aktivitäten beteiligt sind, die sich auf die Geräteverwaltung, die automatische Geräteregistrierung, die Installation von Konfigurationsprofilen, die Installation von Apps und Software-Updates beziehen. Geräteverwaltungsdienste müssen mindestens TLS 1.2 mit Verschlüsselungssuiten und Zertifikaten unterstützen, die die neuen Anforderungen der App Transport Security (ATS) erfüllen.
Weitere Informationen zu den betroffenen Prozessen, Anforderungen sowie zur Prüfung und Diagnose von Fehlern in verwalteten Umgebungen findest du im Apple Support-Artikel Netzwerkumgebung auf strengere Sicherheitsanforderungen vorbereiten.
Weitere Details zu ATS und den neuen Anforderungen findest du unter Preventing Insecure Network Connections in der Apple Developer-Dokumentation.
Verbesserungen bei der Statusberichterstattung
Registrierung und Zustand des Geräts
Die Überwachung des Registrierungsstatus von Geräten ist ein wichtiger Bestandteil der Geräteverwaltung. Derzeit muss ein Geräteverwaltungsdienst Abfragen zur Mobilgeräteverwaltung (MDM) verwenden, die Latenzzeiten und Serverlast verursachen, ohne Echtzeitgenauigkeit zu bieten.
Auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, tvOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 sind neue Statusobjekte verfügbar, die proaktiv Informationen zu einem Gerät bereitstellen:
mdm.enrollment-type: Hier wird die Art der Registrierung des Geräts gemeldet. Dies kann Folgendes sein:Betreut: Für eine betreute Registrierung
Gerät: Für Geräteregistrierung
Benutzer:in: Für Benutzerregistrierung
mdm.is-awaiting-configuration: Wird zurückgegeben, wenn das Gerät im Systemassistenten auf den Geräteverwaltungsdienst wartet.mdm.is-return-to-service: Hier wird angegeben, ob ein Gerät für die Wiederinbetriebnahme mit App-Erhaltung konfiguriert ist.mdm.is-shared-ipad: Hier wird angegeben, ob ein iPad als geteiltes iPad konfiguriert ist.mdm.push-magicundmdm.push-token: Diese enthalten Details zu den für die Geräteverwaltung erforderlichen Eigenschaften des Apple-Dienstes für Push-Benachrichtigungen (APNs).device.system.health(nur iPhone und iPad): Hier erhältst du Einblicke in den Status und die Echtheit von Hardwarekomponenten wie Basisband, Kamera, Face ID, Touch ID, NFC und Ultra-Breitband.
Blockierungsmodus
Der Blockierungsmodus ist ein optionaler, extremer Schutz, der für die wenigen Personen gedacht ist, die aufgrund ihrer Identität oder Tätigkeit von einigen der am höchsten entwickelten digitalen Bedrohungen betroffen sein könnten. Wenn solche Personen Teil einer Organisation sind, möchte das IT-Team möglicherweise sicherstellen, dass der Blockierungsmodus auf ihren Geräten aktiviert ist, und den Status überwachen.
Auf betreuten Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und watchOS 27 können Geräteverwaltungsdienste ein neues Statusobjekt security.lockdown-mode abonnieren, das proaktiv den Status des Blockierungsmodus eines Geräts meldet.
Konfiguration für Webinhaltsfilter-Plugin
Das Filtern von Inhalten ist eine häufige Anforderung in Bildungs- und Unternehmensumgebungen. Dadurch können IT-Teams eine verwaltete Browsererfahrung bereitstellen und unerwünschte Webseiten blockieren. iOS, iPadOS, macOS und visionOS bieten Frameworks, die es Lösungen zur Webinhaltsfilterung ermöglichen, sich in das Betriebssystem zu integrieren und den Webverkehr zu filtern.
Bei Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und visionOS 27 können die erforderlichen Einstellungen mithilfe der Konfiguration com.apple.configuration.webcontent-filter.plugin bereitgestellt werden, die Organisationen die Vorteile deklarativer Geräteverwaltungsfunktionen in diesem Verwaltungsbereich bietet.
Protokollsammlung für AppleCare
Das Sammeln von Protokollinformationen von Geräten zur Unterstützung eines AppleCare-Falls ist ein gängiger und wichtiger Schritt zur Diagnose eines bestimmten Verhaltens. Derzeit ist normalerweise ein physischer Zugriff auf das Gerät und die Mitarbeit der Benutzer:innen erforderlich. Der Vorgang ist oft zeitaufwendig und umständlich, insbesondere wenn Benutzer:innen reisen oder sich in einem anderen Gebäude befinden.
Auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und tvOS 27 können IT-Teams die Protokollierung auf überwachten Geräten per Fernzugriff starten und abbrechen. Dafür stehen zwei neue MDM-Befehle zur Verfügung:
TriggerEnhancedLogCollection: Dadurch wird eine Fernprotokollierungssitzung gestartet und die Angabe eines von AppleCare bereitgestellten Tokens erforderlich. Nachdem die Protokolle erstellt wurden, werden sie automatisch an Apple hochgeladen und dem AppleCare-Ticket beigefügt.CancelEnhancedLogCollection: Hierdurch wird eine aktive Sitzung beendet.
Hinweis: Für das Testen dieser Funktion in Beta-Versionen ist ein AppleCare Enterprise-Vertrag erforderlich. Weitere Informationen findest du unter AppleCare Professional Support.
Je nach Gerät und Status kann das IT-Team als Teil eines AppleCare-Tickets ein interaktives oder nicht-interaktives Token anfordern, um die Protokollierungssitzung auf dem Gerät zu autorisieren. Weitere Details zur Sitzung lauten wie folgt:
Für eine interaktive Protokollierungssitzung ist die Einwilligung der Benutzer:innen erforderlich. Benutzer:innen können der Erfassung und dem Upload sofort zustimmen, die Informationen vor dem Hochladen überprüfen oder die Protokollierung abbrechen.
Bei der nichtinteraktiven Protokollierung wird auf dem Gerät eine Mitteilung angezeigt und die Protokolle werden im Hintergrund gesammelt und hochgeladen.
Bei Mac-Computern wird immer die interaktive Protokollierung verwendet. Bei iPhone- und iPad-Geräten ist eine interaktive Protokollierung erforderlich, wenn ein Account (z. B. App Store, iCloud, Mail usw.) konfiguriert oder ein Code auf dem Gerät eingerichtet ist. Apple TV und geteilte iPads verwenden immer eine nichtinteraktive Protokollierung.
Zusätzlich sind Informationen zur Protokollierung in neuen deklarativen Statusobjekten verfügbar:
enhanced-logging.status: Hier wird angezeigt, ob eine Protokollierung gestartet, beendet oder abgebrochen wurde, ob das Gerät auf die Zustimmung von Benutzer:innen wartet und ob ein Upload in Bearbeitung ist.enhanced-logging.timestamp: Hier wird der Zeitstempel der letzten Statusänderung angegeben.enhanced-logging.applecare-token: Dieser Bericht enthält Informationen zum bereitgestellten AppleCare-Token.
Backup-Wiederherstellung
Auf Geräten mit iOS 27, iPadOS 27 und visionOS 27 werden keine Informationen zur Geräteverwaltung mehr aus einem Backup wiederhergestellt. Hierzu gehören das Registrierungsprofil, die Verwaltungskonfiguration und der Betreuungsstatus. Geräte, die in Apple School Manager oder Apple Business angezeigt werden, werden nach der Wiederherstellung automatisch über die automatische Geräteregistrierung registriert, sodass sie den aktuellen Verwaltungsstatus und nicht eine veraltete Konfiguration aus dem Backup erhalten.
Wird eine verwaltete App bei der Registrierung nicht zum Entfernen markiert, werden ihre Daten wiederhergestellt. Geräteverwaltungsdienste können die Verwaltung dieser Daten übernehmen, indem sie die entsprechende verwaltete App nach der Wiederherstellung installieren.
Hinweis: Aufgrund dieser Änderung hat der Schlüssel do_not_use_profile_from_backup im Geräteverwaltungsprofil für die Registrierung im automatischen Geräteregistrierungsprofil keine Auswirkung auf Geräte mit iOS 27, iPadOS 27 und visionOS 27.
Verbesserungen bei der Wiederinbetriebnahme
Folgende Verbesserungen wurden an der Funktion „Wiederinbetriebnahme“ vorgenommen.
Wiederholter Versuch bei der automatischen Registrierung
Wenn ein Gerät derzeit den Befehl „Wiederinbetriebnahme“ erhält, wird es zurückgesetzt und versucht, sich bei einem bestimmten Geräteverwaltungsdienst zu registrieren. In bestimmten Fällen, beispielsweise bei vorübergehenden Netzwerkproblemen oder bei Fehlern im Geräteverwaltungsdienst, kann die Registrierung fehlschlagen, sodass das Gerät zwar gelöscht, aber nicht registriert ist.
Bei iPhone- und iPad-Geräten mit iOS 27 und iPadOS 27 soll ein neuer Schlüssel ShouldRetryEnrollment im Dictionary ReturnToService des Befehls EraseDevice dazu beitragen, solche Situationen zu verbessern. Wenn dieser Schlüssel auf TRUE gesetzt ist, versucht das Gerät automatisch erneut, sich zu registrieren. Dabei wird die Zeitspanne zwischen den Versuchen schrittweise erhöht (bis zu fünf Minuten), wenn der erste Versuch fehlschlägt.
Sprache und Region festlegen
Auf iPhone- und iPad-Geräten mit iOS 27 und iPadOS 27 können IT-Teams die Sprache und Region des Geräts im Profil „Automatische Geräteregistrierung“ festlegen. Dadurch wird die Flexibilität während des Prozesses „Wiederinbetriebnahme“ erhöht, da IT-Teams die gewünschte Landeseinstellung auf dem Gerät während des Zurücksetzungsvorgangs festlegen können. Andernfalls wird die zuvor ausgewählte Option angewendet. Sprache und Region können mit zwei neuen Schlüsseln im Registrierungsprofil im Geräteverwaltungsdienst festgelegt werden:
language: Definiert die Sprache, die mit dem ISO 639-1-Zwei-Buchstaben-Code festgelegt werden soll.region: Definiert die Region, die mit dem ISO 3166-1-Zwei-Buchstaben-Code festgelegt werden soll.
„Wiederinbetriebnahme“ starten
Auf iPhone- und iPad-Geräten mit iOS 27 und iPadOS 27, die für die Wiederinbetriebnahme mit App-Erhaltung konfiguriert sind, gibt es neue Optionen zum Initiieren des Wiederinbetriebnahme-Prozesses.
Benutzer:innen können die Wiederinbetriebnahme entweder im Kontrollzentrum starten oder IT-Teams können den Schlüssel SharedDeviceConfiguration.TemporarySessionTimeout im Befehl Settings verwenden, um die Aktion „Wiederinbetriebnahme“ so zu konfigurieren, dass sie nach einer festgelegten Zeitspanne der Inaktivität (in Sekunden) automatisch gestartet wird.
Wenn „Wiederinbetriebnahme“ über das Kontrollzentrum gestartet wird, führt das Gerät einen ReturnToService-Check-in mit dem Geräteverwaltungsdienst durch, um die erforderlichen Registrierungsinformationen abzurufen. Die Informationen können auch den neuen Schlüssel ShouldRetryEnrollment enthalten.
Anwendung von Softwareupdates
Bei Geräten mit iOS 27, iPadOS 27 und visionOS 27 können IT-Teams Softwareupdates auf einem betreuten Gerät erzwingen, wenn es einen „Wiederinbetriebnahme“ Löschen-Befehl erhält. Der Geräteverwaltungsdienst muss während der Registrierung eine 403-Antwort zurückgeben, die Informationen über die erforderliche Betriebssystemversion auf dem Gerät enthält. Anschließend führt das Gerät das Softwareupdate automatisch durch und setzt die Wiederinbetriebnahme fort.
Änderung des Begriffs „WLAN-Unterstützung“
Auf Geräten mit iOS 27 und iPadOS 27 wird der Begriff „WLAN-Unterstützung“ in „Verbindungshilfe“ geändert. Der Schlüssel WiFiAssistPolicy des Geräteverwaltungsdienstes in NetworkUsageRules.SIMRulesItem ändert sich NICHT.
Inhaltscaching-Konfiguration
Das Inhaltscaching ist ein Dienst in macOS, der das Laden von Software, die von Apple verteilt wird, und von Daten beschleunigt, die Benutzer in iCloud speichern, da Inhalte, die bereits von anderen lokalen Apple-Geräten geladen wurden, im Inhaltscache zwischengespeichert werden. Der gesicherte Inhalt wird auf einem Mac in einem Inhaltscache zwischengespeichert und steht für andere Geräte abrufbereit zur Verfügung, sodass diese keine Verbindung zum Internet herstellen müssen, um die Inhalte zu erhalten.
IT-Teams können auf einem betreuten Mac mit macOS 27 das Inhaltscaching mit der deklarativen Geräteverwaltung konfigurieren. Die neue com.apple.configuration.content-cache.settings-Konfiguration enthält alle Schlüssel, die zuvor im veralteten Profil verfügbar waren.
Zusätzlich sind neue deklarative Statusobjekte verfügbar, die an einen abonnierenden Geräteverwaltungsdienst gesendet werden:
content-cache.info: Allgemeine Informationen zum Inhaltscache, wie verfügbarer und belegter Speicherplatz, Status und Cache-Druck.content-cache.status: Detailliertere Informationen zum Registrierungsstatus, zu den IP-Adressen, zum Status der Berichte und zu aufgetretenen Fehlern.content-cache.parents: Die Liste und der Status der übergeordneten Inhaltscaches.content-cache.peers: Die Liste und der Status der Peer-Inhaltscaches.
Hinweis: Das Statusobjekt content-cache.info wird gesendet, wenn sich der Status ändert und gemäß einem definierten DeclarativeStatusInterval-Intervall, wenn das Intervall mit einem Wert größer als 0 konfiguriert ist – auch wenn der Cache inaktiv oder nicht konfiguriert ist.
Der Mac kann auch regelmäßig Informationen an einen beliebigen HTTPS-Endpunkt senden, der im Schlüssel ManagementStatusTarget angegeben ist, wobei das durch den Schlüssel ManagementReportingInterval definierte Zeitintervall verwendet wird. Dadurch können benutzerdefinierte Überwachungslösungen und Dashboards erstellt werden, die einen besseren Einblick in die Nutzung des Inhaltscaching-Dienstes bieten.
Um die Verbindung zum Empfangs-HTTP-Endpunkt zu sichern, bietet ManagementSecurityConfig drei Optionen an:
no-cert: Keine Validierung des TLS-Zertifikats des Servers (dies ermöglicht auch einfache HTTP-Anfragen, beispielsweise zu Testzwecken).signedByCACert: Das Serverzertifikat wird anhand einer Zertifizierungsstelle validiert, der das Gerät vertraut.specificServerCert: Das Zertifikat für den Dienst muss mit dem Serverzertifikat übereinstimmen, das im AssetManagementStatusCertificateReferenceangegeben ist.
Der Inhaltscache sendet den aktuellen Cache-Status als JSON-formatierten Text über eine HTTPS-POST-Anfrage und enthält eine serverGUID, mit der mehrere Anfragen demselben Server zugeordnet werden können.
Wichtig: Mit der Einführung der neuen com.apple.configuration.content-cache.settings-Konfiguration wird das Profil com.apple.AssetCache.managed in macOS 27 als veraltet markiert.
Weitere Informationen zum Format findest du in der Apple Developer-Dokumentation unter Deklaration zum Konfigurieren des Inhaltscaching-Dienstes.
Neue visionOS-Einschränkungen
Auf Geräten mit visionOS 27 erhalten IT-Teams durch neue Einschränkungen eine zusätzliche Kontrolle über betreute Apple Vision Pro-Geräte:
allowBluetoothModification: Verhindert das Verändern von Bluetooth-Einstellungen durch Benutzer:innen.allowChat: Beschränkt die Verwendung von iMessage.
IT-Teams können auch allowListedAppBundleIDs und blockedAppBundleIDs verwenden, sollten jedoch mit der Umstellung auf deklaratives Management zum Starten von Apps beginnen. Beide Einschränkungen sind in visionOS 27 als veraltet markiert.
Intelligence, Siri und Tastaturverwaltung
Apple modernisiert die Verwaltung der intelligenten Systeme, die auf dem Gerät verfügbar sind, indem Funktionen aus veralteten MDM-Einschränkungen-Payloads auf deklarative Geräteverwaltungskonfigurationen übertragen werden. Durch diese Migration werden die Richtlinien klarer definiert, die Flexibilität bei der Anwendung der Konfigurationen erhöht und das Auffinden von Verwaltungsfunktionen vereinfacht. Folgende Einstellungen sind über die moderne deklarative Konfiguration verfügbar:
Apple Intelligence
Externe Intelligenz
Siri
Tastatur
Wichtig: Schlüssel im MDM-Einschränkungen-Payload zum Verwalten der Einstellungen für Apple Intelligence, Siri und der Tastatur wurden in iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS 26.4, visionOS 26.4 und watchOS 26.4 als veraltet markiert.
Apple Intelligence-Einstellungen
Bei betreuten Geräten mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS 26.4, visionOS 26.4 oder neuer können IT-Teams die Konfiguration com.apple.configuration.intelligence.settings verwenden, um Apple Intelligence-Funktionen für das gesamte Gerät zuzulassen oder abzulehnen, einschließlich:
AllowGenmoji: GenmojiAllowImagePlayground: Image PlaygroundAllowWritingTools: SchreibtoolsAllowImageWand: Bildkreation (iOS, iPadOS, visionOS)
Zusätzlich zu diesen geräteweiten Einstellungen können IT-Teams auch Folgendes steuern:
App-spezifische Intelligenzfunktionen für „Mail“, „Notizen“ und „Safari“
Apple Intelligence-Bericht
Personalisierte Handschriftergebnisse (nur iOS, iPadOS)
Übersicht von „Visuelle Intelligenz“ (nur iOS, iPadOS)
Lokale Verarbeitung für die Diktierfunktion und für die Übersetzung (nur iOS, iPadOS)
Auf betreuten Geräten mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und visionOS 27 steuert ein neuer Schlüssel Apps.Calendar.AllowNaturalLanguageEditing in der Konfiguration com.apple.configuration.intelligence.settings, ob Benutzer:innen Kalendereinträge mithilfe von Eingabe in natürlicher Sprache erstellen können, wenn der Schlüssel auf FALSE gesetzt ist.
Einstellungen für externe Intelligenz
Bei betreuten Geräten mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS 26.4, visionOS 26.4 oder neueren Versionen können Organisationen die Integration externer Intelligenz mithilfe der Konfiguration com.apple.configuration.external-intelligence.settings verwalten. Dadurch können IT-Teams externe KI-Dienste erlauben oder einschränken und den Anmeldungsprozess für diese Dienste steuern.
Einschränkungen der Durchsetzung in den ersten Betriebssystem-Seeds von 27.0 sind in den bekannten Problemen in den jeweiligen Seed-Notizen unter AppleSeed for IT dokumentiert.
Wichtig: Zusätzliche Verwaltungsoptionen für Siri AI und „Visuelle Intelligenz“ werden in zukünftigen Betaversionen verfügbar sein.
Einstellungen „Siri“
Auf betreuten Geräten mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS 26.4, visionOS 26.4, watchOS 26.4 (oder neuer) und tvOS 27 können IT-Teams die Konfiguration com.apple.configuration.siri.settings verwenden, um Folgendes zu verwalten:
Siri global erlauben oder ablehnen (iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS)
Zugriff von Siri steuern, wenn das Gerät gesperrt ist (iOS, iPadOS, watchOS)
Siri erlauben oder verweigern, benutzergenerierten Inhalt zu verarbeiten (iOS, iPadOS, watchOS)
Obszönitätenfilter für Siri-Antworten erzwingen (iOS, iPadOS, macOS)
Einstellungen „Tastatur“
Bei betreuten Geräten mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS 26.4 oder neueren Versionen können IT-Teams die Konfiguration com.apple.configuration.keyboard.settings verwenden, um Folgendes zu verwalten:
Diktierfunktion
Definition nachschlagen
Tastaturvorschläge für Mathematik
Textvorschläge (nur iOS, iPadOS)
Zum Tippen streichen (nur iOS, iPadOS)
Kurzbefehle für Textersetzungen (nur iOS, iPadOS)
Textkorrektur: Autokorrektur, Rechtschreibprüfung (nur iOS, iPadOS)
Verwaltung von Dateianbietern
Auf einem Mac mit macOS 26.4 (oder neuer) haben Organisationen zusätzliche Kontrolle über Erweiterungen von Dateianbietern. Sie können festlegen, auf welche Volumes Erweiterungen von Dateianbietern zugreifen können und wie sie Daten synchronisieren. Dadurch wird die vorhandene Option erweitert, mit der definiert werden kann, wie Erweiterungen von Dateianbietern Daten aus den Ordnern „Schreibtisch“ und „Dokumente“ von Benutzer:innen synchronisieren können.
Diese Funktionen ermöglichen es Organisationen, die unternehmensweite Dateiverwaltungslösungen verwenden, eine detailliertere Kontrolle auszuüben und gleichzeitig Sicherheitsgrenzen um Datenvolumes zu wahren.
Mithilfe der Payload com.apple.fileproviderd können IT-Teams Folgendes tun:
Erlaube oder verweigere die allgemeine Datensynchronisation für Erweiterungen von Dateianbietern.
Hinweis: Wenn die Synchronisierung deaktiviert wird, wird auch die Synchronisierung der Daten von „Schreibtisch“ und „Dokumente“ deaktiviert.
Lege fest, ob Erweiterungen von Dateianbietern mit Orten auf verschlüsselten, extern formatierten APFS-Volumes synchronisiert werden können.
Beschränke individuell das Synchronisieren und das externe Synchronisieren nur auf Dateianbieter-Erweiterungen innerhalb zugelassener Apps.
Wähle aus, welche Apps standardmäßig die Dateianbieter-Erweiterung aktiviert haben.
Verwalteter Migrationsassistent
Der verwaltete Migrationsassistent vereinfacht auf einem Mac mit macOS 26.4 die Datenmigration von Mac zu Mac während des Setup-Assistenten und gibt Organisationen die Kontrolle darüber, welche Daten auf einen neuen Mac übertragen werden, ohne dass Benutzer:innen diese Entscheidungen treffen müssen.
Der Migrationsassistent wählt die beste Transportoption für die Migration basierend auf der Geschwindigkeit aus. Zu den Optionen gehören Peer-to-Peer-WLAN, Infrastruktur-WLAN, Ethernet oder Thunderbolt. Der Migrationsassistent prüft außerdem regelmäßig, ob während der Übertragung eine schnellere Option verfügbar wird.
IT-Teams können das Migrationserlebnis anpassen und optimieren, indem sie Folgendes angeben:
RequiredPaths: Welche Unterordner und Dateien im Benutzer-Home-Ordner für die Übertragung benötigt werden.ExcludedPaths: Welche Unterordner und Dateien ausgeschlossen werden.ExcludedAccounts: Welche Benutzeraccounts nicht für die Migration angeboten werden.ShouldMigrateSecurityPrivacySettings: Ob systemweite Datenschutzeinstellungen migriert werden.
Weitere Informationen findest du unter Verwalteter Migrationsassistent für macOS.
Softwareupdate-Befehl entfernen
Die Verwaltung von Softwareupdates für veraltete Software, die letztes Jahr angekündigt wurde, funktioniert nicht mehr in allen 27.0-Betriebssystemen. Dazu gehören:
Befehle für Softwareupdates
Abfragen nach Softwareupdates
Empfohlene Kadenzeinstellungen
Einschränkungen von Softwareupdates, wie Aufschübe und im Hintergrund ausgeführte Sicherheitsverbesserungen
IT-Teams sollten die deklarative Verwaltung von Softwareupdates verwenden, um Updates auf Geräten mit erhöhter Transparenz für die Benutzer:innen und mehr Kontrolle zu konfigurieren und zu erzwingen.
Weitere Informationen findest du in der Dokumentation zur Geräteverwaltung in der Apple Developer-Dokumentation.