Füllmethode einer Ebene in Pixelmator Pro auf dem Mac ändern
Füllmethoden legen fest, wie die Farben mehrerer Ebenen gemischt oder kombiniert werden, um unterschiedliche Effekte zu erzielen. Wenn die Füllmethode einer Ebene auf „Normal“ (die Standardeinstellung) festgelegt ist, werden ihre Pixel nicht mit anderen Ebenen vermischt. Andere Füllmethoden wenden jedoch komplexe Berechnungen an und mischen die Pixel auf unterschiedliche Weise.
Wenn du eine Füllmethode auf eine Ebene anwendest (die Füllebene), werden die Farbpixel dieser Ebene mit den Farbpixel in sichtbaren darunter liegenden Ebenen (den Basisebenen) gemischt. Wenn z. B. die Füllmethode auf „Aufhellen“ eingestellt ist, werden die Pixel mit den Pixeln der darunter liegenden Basisebene (und allen anderen Ebenen, die nicht von der ersten Basisebene versperrt werden) verglichen und es werden nur die hellsten Pixel aus all diesen Ebenen beibehalten. Das führt zu einer helleren Komposition an den Stellen, wo sich die betroffenen Ebenen in der Arbeitsfläche überlappen.
Wähle in Pixelmator Pro auf dem Mac in der Seitenleiste „Ebenen“ eine Ebene aus.
Klicke oben in der Seitenleiste „Ebenen“ neben „Durchsichtigkeit“ auf
und wähle dann eine Füllmethode aus:
Normal: Die Standardfüllmethode für alle Ebenen. Zwischen der Füll- und der Basisebene findet keine Farbmischung statt.
Abdunkeln: Vergleicht die Luminanz von Farben der Füll- und Basisebene und behält nur die dunkleren Farben bei.
Multiplizieren: Es werden nur die dunkelsten Farben der Füllebene beibehalten und die Mitteltöne beider Ebenen gleichmäßig gemischt. Das Ergebnis ist immer ein dunkleres Bild.
Farbig nachbelichten: Intensiviert die dunkleren Bereiche einer Basisebene, indem die Sättigung der Mitteltöne erhöht und die Lichter reduziert werden. Die Füllmethode „Farbig nachbelichten“ ist nützlich, um die Bildfarben intensiver zu machen. Ist die Farbe der Füllebene weiß, wird das Bild auf der Arbeitsfläche nicht geändert.
Linear nachbelichten: Ähnlich wie die Füllmethode „Multiplizieren“, allerdings sind die Mitteltöne etwas dunkler als bei „Multiplizieren“ und weniger gesättigt als bei „Farbig nachbelichten“.
Dunklere Farbe: Vergleicht die Farbwerte der Füll- und Basisebene und behält nur die dunkleren Werte bei.
Aufhellen: Das Gegenteil der Füllmethode „Abdunkeln“. Betont die hellen Bereiche aller sich überlagernden Ebenen, indem dunklere Farbwerte durchsichtig und helle Farbwerte vollständig undurchsichtig bleiben. Ist die Farbe der Basisebene dieselbe wie die Farbe der Füllebene, bleibt das Bild auf der Arbeitsfläche unverändert.
Bildschirm: Das Gegenteil der Füllmethode „Multiplizieren“. Betont die hellen Bereiche aller sich überlagernden Ebenen und mischt die Mitteltöne beider Ebenen gleichmäßig. Das Ergebnis ist immer ein helleres Bild.
Farbig abwedeln: Das Gegenteil der Füllmethode „Farbig nachbelichten“. Intensiviert die helleren Bereiche einer Basisebene, indem die Sättigung der Mitteltöne erhöht und die Lichter verstärkt werden. Die Füllmethode „Farbig abwedeln“ ist nützlich, um die Bildfarben intensiver zu machen. Ist die Farbe der Füllebene schwarz, wird das Bild auf der Arbeitsfläche nicht geändert.
Linear abwedeln: Das Gegenteil der Füllmethode „Linear nachbelichten“ und ähnlich wie „Bildschirm“, allerdings werden die helleren Mitteltöne in sich überlagernden Regionen intensiver.
Hellere Farbe: Das Gegenteil der Füllmethode „Dunklere Farbe“. Vergleicht die Farbwerte der Füll- und Basisebene und behält nur die helleren Farbwerte bei.
Überlagerung: Intensiviert den Kontrast, indem Farben, die dunkler als 50 % Grau sind, dunkler werden und Farben, die heller als 50 % Grau sind, ausgewaschen werden. Die Füllmethode „Überlagerung“ ist nützlich, um Bereiche mit lebendigen Farben in zwei Bildern zu kombinieren.
Weiches Licht: Ähnlich wie die Füllmethode „Überlagerung“, allerdings bietet sie einen etwas milderen Kontrast und eine gleichmäßigere Färbung. Die Reihenfolge zweier, durch die Füllmethode „Weiches Licht“ beeinflusster Ebenen ist wichtig. Die Füllmethode „Weiches Licht“ ist nützlich, um eine sanfte Färbung einer Basisebene zu erzielen, indem sie mit den Farben einer Füllebene gemischt wird.
Hartes Licht: Intensiviert den Kontrast, indem Farben entsprechend der Helligkeit der Basisfarbwerte gemischt werden. Farben, die dunkler als 50 % Grau sind, werden so abgedunkelt, als würde die Füllmethode „Multiplizieren“ hinzugefügt werden. Farben, die heller als 50 % Grau sind, werden so aufgehellt, als die Füllmethode „Bildschirm“ hinzugefügt werden.
Strahlendes Licht: Ähnlich wie die Füllmethode „Hartes Licht“. Farben, die dunkler als 50 % Grau sind, werden durch Erhöhung des Kontrastes abgedunkelt. Farben, die heller als 50 % Grau sind, werden durch Verringerung des Kontrastes aufgehellt. Durch das Umkehren zweier sich überlagernder Ebenen werden feine Unterschiede bei der Mischung der sich überlagernden Farbwerte im Mittelbereich erzeugt.
Lineares Licht: Ähnlich wie die Füllmethode „Hartes Licht“, allerdings werden sich überlagernde Farbwerte im Mittelbereich mit größerem Kontrast gemischt.
Lichtpunkt: Sind die Farben der Füllebene dunkler als 50 % Grau, werden Farbwerte heller als 50 % Grau ersetzt, während sich die Werte dunkler als 50 % Grau nicht ändern. Sind die Farben der Füllebene heller als 50 % Grau, werden Farbwerte dunkler als 50 % Grau ersetzt, während sich die Werte heller als 50 % Grau nicht ändern. Das Ergebnis wirkt möglicherweise anders eingefärbt oder solarisiert und kann für die Erstellung interessanter künstlerischer Effekte nützlich sein.
Hart mischen: Erhöht den Kontrast, indem die Sättigung der sich überlagernden Farbwerte im Mittelbereich verstärkt wird. Die Reihenfolge von zwei Ebenen beeinflusst zwar nicht die allgemeine Darstellung zweier Ebenen, die mit der Füllmethode „Hart mischen“ überlagert wurden, aber es kann feine Unterschiede geben. Diese Füllmethode kann für die Erstellung von Posterisierungseffekten nützlich sein.
Differenz: Vergleicht die Farbwerte der Basis- und der Füllebene. Je größer der Unterschied zwischen den Farben der Basis- und der Füllebene ist, desto heller ist die resultierende Farbe. Wenn die Füll- und die Basisebene beispielsweise identisch sind, ist das Ergebnis der Füllmethode „Differenz“ 100 % Schwarz.
Ausschluss: Ähnlich wie die Füllmethode „Differenz“, allerdings mit einem etwas geringeren Kontrast.
Entfernen: In Bereichen, in denen die Basisebene heller ist als die Füllebene, wird die Basisebene abgedunkelt. In Bereichen, in denen die Basisebene dunkler als die Füllebene ist, werden die Farben umgekehrt.
Unterteilen: Das Gegenteil der Füllmethode „Entfernen“. In Bereichen, in denen die Basisebene dunkler ist als die Füllebene, werden die Farben der Basisebene aufgehellt.
Farbton: Mischt Luminanz und Sättigung der Basisebenenfarben mit dem Farbton der Füllebenenfarben.
Sättigung: Mischt Luminanz und Farbton der Basisebene mit der Sättigung der Füllebene.
Farbe: Mischt die Luminanz der Basisebene mit dem Farbton und der Sättigung der Füllebene. Dadurch bleiben die Graustufen im Bild erhalten. Diese Methode ist nützlich zum Einfärben monochromer Bilder und zum Einfärben von Farbbildern.
Luminanz: Das Gegenteil des Farbmodus. Mischt Farbton und Sättigung der Basisebene mit der Luminanz der Füllebene.