Apps können sich auf die Leistung, Batterielaufzeit, Temperatur und Lüfteraktivität von Mac-Computern auswirken

Sie können die Aktivitätsanzeige verwenden, um zu ermitteln, ob eine Mac-App mehr der CPU nutzt, als sie sollte.

Wenn eine App nicht mehr reagiert oder nicht mehr richtig funktioniert, nutzt sie möglicherweise mehr des Prozessors (der CPU), als sie sollte, auch wenn die App scheinbar nichts tut. Je mehr die CPU genutzt wird, desto mehr Energie verbraucht sie; dies verkürzt die Laufzeit Ihres Mac-Computers im Batteriebtetrieb. Sie erzeugt außerdem Wärme, was dazu führen kann, dass die Lüfter in Ihrem Mac beschleunigen. 

Aktivitätsanzeige zum Prüfen der CPU-Aktivität verwenden

Verwenden Sie den Bereich "CPU" der Aktivitätsanzeige, um herauszufinden, wie sich Apps (Prozesse) auf Ihre CPU auswirken:

  1. Öffnen Sie die Aktivitätsanzeige und wählen Sie "Darstellung" > "Alle Prozesse" aus.
  2. Klicken Sie oben auf die Spalte "% CPU", um die Einträge nach dem Prozentsatz der von jedem Prozess genutzten CPU-Kapazität zu sortieren. 

Bereich "CPU" der Aktivitätsanzeige

Apps nutzen normalerweise einen größeren Prozentsatz der CPU-Kapazität, wenn Sie Aufgaben ausführen, für die intensive Berechnungen erforderlich sind, z. B. das Codieren von Videos. Die CPU-Nutzung sollte jedoch abnehmen, nachdem die Aufgabe beendet wurde, und vollständig aufhören, wenn die App nicht mehr geöffnet ist. Ein Prozess, der beständig mehr als 70 Prozent der CPU nutzt, belastet die CPU erheblich und funktioniert u. U. nicht mehr richtig.

In der Aktivitätsanzeige wird möglicherweise gezeigt, dass ein Prozess mit dem Namen "kernel_task" einen großen Prozentsatz der CPU beansprucht, und während dieser Zeit bemerken Sie eventuell eine erhöhte Lüfteraktivität. Dieser Prozess unterstützt das System dabei, die Temperatur unter Kontrolle zu halten, indem die Verfügbarkeit der CPU für die Prozesse eingeschränkt wird, die die CPU intensiv nutzen. In anderen Worten reagiert "kernel_task" auf Bedingungen, die dazu führen, dass sich die CPU stark erwärmt. Wenn die Temperatur abnimmt, reduziert "kernel_task" automatisch seine Aktivität. 

Nicht funktionierende Prozesse beenden

Wenn Sie einen Prozess beenden möchten, versuchen Sie zunächst, ihn auf normale Weise zu beenden. So können Sie beispielsweise Safari beenden, indem Sie zu Safari wechseln und "Safari" > "Safari beenden" auswählen.

Wenn sich ein Prozess nicht normal beenden lässt, können Sie die Aktivitätsanzeige verwenden, um das Beenden zu erzwingen. Sichern Sie alle Dokumente, die zu diesem Prozess gehören. Wählen Sie anschließend in der Aktivitätsanzeige erst den Prozess und dann den Befehl "Darstellung" > "Prozess beenden" aus.

Wenn Ihnen der Name eines Prozesses nicht bekannt vorkommt, gehört er u. U. zu OS X oder einem anderen Prozess, der Ihnen bekannt ist. Um die Beziehungen zwischen den Prozessen anzuzeigen, wählen Sie "Darstellung" > "Alle Prozesse, hierarchisch" aus. Wenn Sie einen Prozess sehen, der zu einer App wie Safari oder Mail gehört, beenden Sie die App und entscheiden Sie erst dann, ob die zugehörigen Prozesse beendet werden sollen.

Um nicht funktionierende Prozesse zu vermeiden, halten Sie Ihre Apps, Plug-ins und das Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand.

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