Xsan-Hilfe: Tipps zum Vermeiden unerwarteter Hardwareprobleme oder Leistungsabfälle

Tipps zum Vermeiden unerwarteter Hardwareprobleme oder Leistungsabfälle.

Anforderungen für die Metadaten-Speicherung

Wenn Sie schätzen möchten, wie viel Speicherplatz für Xsan-Volume-Metadaten erforderlich ist, können Sie von der Annahme ausgehen, dass 10 Millionen Dateien auf einem Volume etwa 10 Gigabyte Metadaten im Metadaten-Speicherpool des Volumes erfordern.



Passende optische Fibre Channel-Transceiver verwenden

Nicht zueinander passende optische Transceiver (GBICs) können zu Fibre Channel-Kommunikationsfehlern führen und die SAN-Leistung abfallen lassen. Wenn Sie eine gute Systemleistung sicherstellen möchten, verwenden Sie identische Transceiver (desselben Herstellers und mit derselben Modellnummer) an beiden Enden Ihrer Fibre Channel-Kabel.



Ethernet-Schnittstelle eines Controllers wechseln

Bei einem Controller mit mehr als einer Ethernet-Schnittstelle wählen Sie die von Xsan verwendete Schnittstelle, indem Sie eine Auswahl im Einblendmenü "Auf SAN zugreifen über (Access the SAN via)" der Controller-Informationen in Xsan Admin treffen.

 

Um zu einer anderen Schnittstelle zu wechseln, müssen Sie alle gehosteten Volumes auswerfen und stoppen und den Controller neu starten, um sicherzustellen, dass dessen Volumes auf der neuen Schnittstelle gehostet werden.

So ändern Sie die von einem Controller verwendete Ethernet-Schnittstelle:

  1. Werfen Sie die vom Controller gehosteten Volumes auf allen Clients aus.
  2. Stoppen Sie die Volumes.
  3. Wählen Sie die neue Ethernet-Schnittstelle. (Wählen Sie in Xsan Admin den Controller oder das SAN in der Liste mit den SAN-Komponenten aus, klicken Sie in "Setup" und in "Computer (Computers)". Doppelklicken Sie dann in den Controller in der Computerliste und wählen Sie die neue Schnittstelle aus dem Einblendmenü "Auf SAN zugreifen über (Access the SAN via)", klicken Sie in "OK" und anschließend in "Sichern".)
  4. Starten Sie den Controller neu.
  5. Starten und und binden Sie die Volumes ein.

 



LUNs hinzufügen, die zur kleinsten vorhandenen LUN passen

Wenn Sie die Kapazität eines vorhandenen Speicherpools durch Hinzufügen neuer LUNs erhöhen möchten, fügen Sie unbedingt LUNs hinzu, die dieselbe Größe wie die kleinste, bereits im Speicherpool eingesetzte LUN aufweisen.

So überprüfen Sie die Größen der bereits im Speicherpool eingesetzten LUNs:

(Wählen Sie Xsan Admin, wählen Sie das SAN oder den Controller in der Liste mit den SAN-Komponenten aus, klicken Sie in "Setup" und in "Speicher (Storage)".



Ein Client kann nach der Fibre Channel-Neuverbindung nicht auf ein Volume zugreifen

Wenn ein Client seine Fibre Channel-Verbindung zum SAN verliert (da beispielsweise ein Kabel nicht angeschlossen ist), kann der Client LUNs auf einem Xsan-Volume nach der Wiederherstellung der Verbindung u. U. nicht erkennen. Starten Sie den Client in diesem Fall neu, um das SAN-Volume wieder einzubinden.

So überprüfen Sie, ob ein Computer Xsan-Volume-LUNs erkennt:

Öffnen Sie das Festplatten-Dienstprogramm auf dem Computer und suchen Sie in der Liste der Laufwerke und Volumes nach den LUNs.

 

Sie können mit dem Befehl "cvlabel -l" oder "diskutil list" auch über die Befehlszeile in Terminal nach verfügbaren LUNs suchen.

Falls der Fehler fortbesteht, starten Sie alle SAN-Geräte neu; beginnen Sie mit Xserve RAID-Systemen, fahren Sie mit den SAN-Controllern fort und starten Sie schließlich alle Clients neu.



Wöchentliche Systemwartungsskripte können die SAN-Leistung beeinträchtigen

Wenn Client-Computer gleichzeitig Probleme mit der SAN-Leistung aufweisen (beispielsweise ausgelassene Videobilder), kann es sein, dass manche Systemaktivitäten benötigte Ressourcen in Anspruch nehmen. Vor allem dann, wenn z. B. alle Clients um ca. 4:30 Uhr am Samstagmorgen ausgelassene Bilder aufweisen, liegt dies wahrscheinlich an den wöchentlichen Systemwartungsskripten.

 

Insbesondere ein Skript, mit dem die Suchdatenbank neu erstellt wird, kann sich beträchtlich auf die Leistung des Dateisystems auswirken.

 

 

So deaktivieren Sie die Skripte:

Deaktivieren Sie das Skript, das "locate.updatedb" in /etc/weekly ausführt, oder deaktivieren Sie alle Skripte für die wöchentliche Wartung, indem Sie den Befehl "periodic weekly" in /etc/crontab auskommentieren.

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