Informationen zur Afterburner-Beschleunigerkarte für Mac Pro (2019)

Apple Afterburner ist eine Beschleunigerkarte für Mac Pro (2019). Sie wurde entwickelt, um Apple ProRes- und ProRes RAW-Workflows für Film- und Videoprofis zu verbessern.


Was bewirkt Afterburner?

Afterburner beschleunigt die Dekodierung und Wiedergabe mehrerer Streams von ProRes- und ProRes RAW-Videodateien.1

Was sind die wichtigsten Vorteile von Afterburner?

  • Wiedergabe mehrerer Streams von ProRes- und ProRes RAW-Dateien in Auflösungen wie 8K.2
  • Entlastung der Mac Pro (2019)-CPU-Prozessoren (bis zu 28 Kerne), die so für zusätzliche Verarbeitung und Effekte verfügbar sind.
  • Schnelleres Transcodieren und Teilen von ProRes- und ProRes RAW-Projekten und -Dateien.

Welche Apple Apps können Afterburner verwenden?

Alle Apple-Anwendungen, die ProRes- oder ProRes RAW-Dateien wiedergeben, können die Funktionen von Afterburner nutzen. Dazu gehören unter anderem Final Cut Pro X, Motion, Compressor und QuickTime Player.

Können Apps von Drittanbietern Afterburner nutzen?

Entwickler von Drittanbieter-Apps fügen möglicherweise Unterstützung von Afterburner hinzu. Kontaktiere den jeweiligen Entwickler, um weitere Informationen zu erhalten.


Welche Codecs werden von Afterburner beschleunigt?

Afterburner beschleunigt alle ProRes- und ProRes RAW-Codecs.

Beschleunigt Afterburner die ProRes- oder ProRes RAW-Codierung?

 Afterburner beschleunigt die Dekodierung und Wiedergabe von ProRes und ProRes RAW.


Wie installiere ich Afterburner?

Kaufe einen Mac Pro, auf dem Afterburner vorinstalliert und einsatzbereit ist.

Du kannst Afterburner auch separat kaufen und es selbst im Mac Pro (2019) installieren. Afterburner kann in deinem Mac Pro in jedem PCIe-Steckplatz, der eine vollständige Länge aufweist, eingesetzt werden. Für eine optimale Leistung wird jedoch empfohlen, Afterburner in Steckplatz 5 zu installieren. Wenn Steckplatz 5 belegt ist, installiere Afterburner stattdessen in Steckplatz 3. Wenn beide, Steckplatz 3 und 5, belegt sind, installiere Afterburner in Steckplatz 4.

Wie viele Afterburner-Karten kann ich in einem Mac Pro (2019) installieren?

Bis zu drei Afterburner-Karten bieten eine höhere Leistung bei der ProRes- und ProRes RAW-Dekodierung.

Wie muss ich die CPU meines Mac Pro (2019) konfigurieren, wenn ich Afterburner installieren möchte?

Afterburner decodiert ProRes- und ProRes RAW-Inhalte. Dadurch wird die CPU entlastet und es werden CPU-Ressourcen für andere Verarbeitungsvorgänge und Effekte freigegeben. Beachte beim Konfigurieren der CPU deines Mac Pro daher die Verarbeitungsanforderungen deiner Projekte, Workflows und der anderen von dir verwendeten Anwendungen.

Wie muss ich die Grafikkarte (GPU) meines Mac Pro (2019) konfigurieren, wenn ich Afterburner installieren möchte?

Afterburner dekodiert ProRes- und ProRes RAW-Inhalte. Demosaicing-Frames aus ProRes RAW werden jedoch von der GPU verarbeitet. Bei der Verwendung von ProRes RAW-Dateien musst du auch die Leistung der Grafikverarbeitung berücksichtigen.


Unterstützen Thunderbolt-Erweiterungschassis Afterburner?

Afterburner wird im Mac Pro (2019) unterstützt, Thunderbolt-Erweiterungschassis unterstützen Afterburner nicht.

Unterstützt Boot Camp Afterburner?

Die Afterburner-Dekodierungsbeschleunigung ist unter macOS verfügbar, bei Verwendung von Windows mit Boot Camp jedoch nicht.

Wie interagiert Afterburner mit der integrierten Grafikkarte (GPU) oder mit einem externen Grafikprozessor (eGPU)?

Afterburner beschleunigt die Dekodierung von ProRes- und ProRes RAW-Dateien, beeinträchtigt jedoch nicht die GPU- oder eGPU-Leistung.

1. Afterburner beschleunigt keine interlaced ProRes-Medien.

2. Durch Optimierungen in Final Cut Pro X, die sich Afterburner und die mehreren Kerne auf dem Mac Pro zunutze machen, kann ein 28-Kern-Mac Pro mit Afterburner sechs Streams mit 8K DCI ProRes RAW mit 29,97 fps oder 23 Streams mit 4K DCI UHD ProRes RAW mit 29,97 fps ohne Qualitätseinbußen wiedergeben. Die Tests wurden von Apple im November 2019 mit Prototypen des 2,5-GHz-Mac Pro-Systems mit 28 Kernen auf Intel Xeon W-Basis mit 384 GB RAM und zwei AMD Radeon Pro Vega II-Grafikkarten mit Infinity Fabric Link und jeweils 32 GB HBM2 mit Afterburner und 4 TB SSD durchgeführt. Getestet unter macOS Catalina mit Final Cut Pro 10.4.7.

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