Informationen zur Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch

Die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch kann dich in Echtzeit vor betrügerischen Aktivitäten schützen.

Was ist die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch?

Die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch schützt vor aktiven Social-Engineering-Betrugsversuchen. Bei diesen Betrugsversuchen gibt sich ein Angreifer möglicherweise als Bank, Regierungsbehörde oder als jemand aus, dem du vertraust, um dich unter Druck zu setzen oder dazu zu bringen, eine Zahlung zu tätigen oder deine Accountdaten zu ändern. Herkömmliche Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung können diese Art von Betrug nicht immer erkennen. Das liegt daran, dass du die Aktion ausführst, obwohl du getäuscht oder unter Druck gesetzt wurdest.

Die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch analysiert Informationen über dein Gerät und deinen Apple Account, um Anzeichen für einen aktiven Betrug zu erkennen. Auf Grundlage dieser Analyse gibt sie der App eine Risikostufe zurück. Die App erhält nur die Risikostufe, nicht die zugrunde liegenden Informationen, die zu deren Generierung verwendet wurden.

Die App entscheidet, was als Nächstes geschieht. Zum Beispiel kann eine Identitätsbestätigung erforderlich sein, eine Verzögerung auftreten oder eine Warnung angezeigt werden.

Die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch ist ab iOS 27 und iPadOS 27 verfügbar. Sie ist nur in Apps verfügbar, die diese Funktion unterstützen.

Erfahre, wie du Social-Engineering-Betrugsversuche erkennst und vermeidest

So funktioniert die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch

Wenn du eine unterstützte App verwendest, kann sie eine Risikobewertung anfordern, wenn du Aktionen ausführst, die während eines Betrugs besonders riskant sein könnten. Zu riskanten Aktionen gehören etwa eine Zahlung zu tätigen oder wichtige Sicherheitsinformationen für deinen Account zu ändern, zum Beispiel dein Passwort.

Basierend auf der Analyse deines Geräts und deines Apple Accounts gibt die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch eine der folgenden Risikostufen zurück:

  • Unbekannt: Es wurden keine Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt. Das bedeutet nicht, dass die Aktion als sicher bestätigt wurde.

  • Mittel: Es wurden einige Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt.

  • Hoch: Es wurden deutliche Anzeichen für verdächtige Aktivitäten erkannt.

Die App verwendet diese Risikostufe, um zu entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Apple legt nicht fest und steuert nicht, welche Aktionen die App ausführt.

Die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch aktivieren

  1. Öffne die Einstellungen-App auf deinem iPhone oder iPad.

  2. Tippe auf „Datenschutz & Sicherheit“, scrolle nach unten und tippe dann auf „Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch“.

    Die Erkennung von Risiken durch Identitätsdiebstahl in den Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen auf dem iPhone.
  3. Aktiviere „Mit App-Entwicklungsteams teilen“. Um diese Funktion zu aktivieren, musst du dich möglicherweise mit deinem Apple Account beim App Store anmelden.

Wenn dich jemand auffordert, diese Funktion zu deaktivieren, bist du möglicherweise Opfer eines Betrugsversuchs. Um dich zu schützen, kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis Änderungen an dieser Einstellung wirksam werden.

Die Erkennung von Risiken durch Identitätsdiebstahl für einzelne Apps verwalten

In den Einstellungen zur Die Erkennung von Risiken durch Identitätsdiebstahl kannst du sehen, welche Apps eine Risikobewertung angefordert haben und warum, und ihren Zugriff anpassen.

  • Unter „Neueste Aktivität“ siehst du, welche Apps eine Risikobewertung angefordert haben.

  • Unter „Zugriffsgründe“ kannst du die Aktionen überprüfen, die die Anfrage ausgelöst haben.

Um den Zugriff für eine einzelne App zu deaktivieren, tippe darauf und deaktiviere den Schalter für diese App.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Änderungen an den Einstellungen für einzelne Apps wirksam werden.

Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch und Datenschutz

Apple hat die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch mit Datenschutz als grundlegender Basis entwickelt.

  • Apple analysiert Interaktionsmuster, Timing, Kontext und grundlegende Sensordaten, um das Risikostufe zu generieren. Diese Informationen werden auf dem Gerät analysiert, sodass Apple niemals die Daten erhält, die zur Ermittlung der Risikostufe verwendet werden.

  • Apple analysiert niemals die Inhalte deiner Fotos, Nachrichten oder E‑Mails.

  • Apple erfährt, welche Art von Aktion du in der App ausgeführt hast, wenn die App die Risikobewertung anfordert.

  • Die Apps erhalten nur die Risikostufe, nicht die zugrunde liegenden Informationen, die zu deren Generierung verwendet wurden.

In den Einstellungen kannst du sehen, welche Apps die Risikoerkennung für Identitätsmissbrauch angefordert haben, und die Aktionen überprüfen, die die jeweilige Anfrage ausgelöst haben.

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