Informationen zu älteren Medien in iMovie für macOS

Zur Vorbereitung auf künftige macOS-Versionen identifiziert iMovie ältere Mediendateien in iMovie-Bibliotheken.

Aufgrund des bevorstehenden Wechsels zur 64-Bit-Technologie in macOS wird in iMovie möglicherweise ein Hinweis zu älteren Mediendateien angezeigt. Dieser gibt an, dass diese Dateien nicht mit zukünftigen macOS-Versionen (nach macOS Mojave) kompatibel sein werden.

Bei der Erstellung dieser älteren Mediendateien wurden normalerweise Formate oder Codecs verwendet, die QuickTime 7 benötigen. Diese ältere QuickTime-Version ist aus Kompatibilitätsgründen ein Bestandteil von macOS Mojave. In macOS-Versionen nach macOS Mojave wird das QuickTime 7-Framework jedoch nicht mehr enthalten sein. Damit diese älteren Mediendateien auch in macOS-Versionen nach macOS Mojave in iMovie verwendet werden können, wird in der ersten Hälfte des Jahres 2019 eine aktualisierte Version von iMovie erscheinen. Diese Version wird eine Funktion beinhalten, die das Erkennen und Konvertieren älterer Mediendateien erleichtert.

Verwenden Sie von iMovie unterstützte Kameras und Medienformate, um sicherzustellen, dass heute erstellte Medien mit zukünftigen macOS-Versionen kompatibel sind.

Ältere Medienformate, die vom Wechsel zur 64-Bit-Technologie betroffen sind

Unterstützung für zahlreiche ältere Mediendateien wurde in der Vergangenheit entweder durch Drittanbietersoftware von Kameraherstellern oder durch die Installation von Anwendungen gewährleistet, mit denen Videodateien erstellt oder bearbeitet werden konnten. Diese Unterstützung wurde häufig in Form von Plug-Ins für das QuickTime 7-Framework sichergestellt, das in macOS-Versionen nach macOS Mojave nicht verfügbar sein wird.

Beispiele für Medien, die vom Übergang zur 64-Bit-Technologie betroffen sein werden, sind Videodateien älterer Flip-Videokameras, die den 3ivx-Codec verwenden, ältere mit dem Sorenson-Codec codierte Webvideos sowie Medien, die vom DVD- ins DivX-Format konvertiert wurden.

Unter Umständen werden Drittanbieterentwickler die Kompatibilität mit einigen Formaten weiterhin aufrechterhalten, indem sie die Unterstützung direkt in ihre Apps implementieren. Kontaktieren Sie die Entwickler von Drittanbieter-Apps, um zu erfahren, welche Medienformate in deren Apps unterstützt werden.

Im Folgenden werden einige Medienformate genannt, die von diesem Wechsel betroffen sind:

  • 3ivx MPEG-4
  • AV1/VP9
  • AVC0/AVA0-Medien
  • BitJazz SheerVideo
  • CineForm
  • Cinepak
  • DivX
  • Flash Video
  • FlashPix
  • FLC
  • H.261
  • Implode
  • Indeo Video 5.1
  • Intel Video 4:3
  • JPEG 2000
  • Microsoft Video 1
  • Motion JPEG A
  • Motion JPEG B
  • On2 VP3, VP5, VP6, VP6-E, VP6-S, VP7, VP8, VP9
  • Perian-Codec-Sammlung (z. B. Microsoft MPEG-4, DivX, 3ivx, VP6, VP3 und andere)
  • Pixlet
  • Planar RGB
  • RealVideo
  • Sorenson 3
  • Sorenson Sparc
  • Sorenson Video/Video 3/YUV9
  • Streambox ACT-L2
  • Windows Media Video 7, 8, 9
  • Theora Video (Xiph.org)
  • ZyGoVideo

 

Ältere Mediendateien in iMovie konvertieren

Sie müssen erst Maßnahmen ergreifen, wenn Sie Ihren Mac auf die Aktualisierung auf die nächste Hauptversion von macOS (nach macOS Mojave) vorbereiten.

In der ersten Hälfte des Jahres 2019 wird eine Aktualisierung für iMovie erscheinen. Diese umfasst eine Funktion, die das Erkennen und Konvertieren von Medien erleichtert, die das QuickTime 7-Framework nutzen.

Ältere Medien konvertieren, die nicht in einer iMovie-Bibliothek enthalten sind

Zum Konvertieren einer älteren Mediendatei öffnen Sie diese mit dem QuickTime Player (Version 10.0 und neuer). Speichern Sie dann eine Kopie der Datei unter einem neuen Namen. In macOS-Versionen nach macOS Mojave wird diese Vorgehensweise nicht mehr unterstützt.

Sie können auch Compressor verwenden, um mehrere Mediendateien in ein H.264-, HEVC- oder Apple ProRes-Format zu konvertieren. Diese Formate werden in macOS-Versionen nach macOS Mojave unterstützt. Die Formate "H.264" und "HEVC" erhalten die Bildqualität bei der geringsten Dateigröße. Das ProRes-Format gewährleistet die beste Bildqualität und bietet eine bessere Leistung beim Bearbeiten von Dateien in iMovie. Jedoch nehmen ProRes-Dateien wesentlich mehr Speicherplatz in Anspruch als H.264- und HEVC-Dateien.

Formate, die mit macOS-Versionen nach macOS Mojave kompatibel sind

Für diese Video-, Audio-, Standbild- und Containerformate wird das QuickTime 7-Framework nicht benötigt. Daher sind sie auf Computern mit macOS-Versionen nach macOS Mojave mit iMovie kompatibel:

 

Videoformate

  • Apple Intermediate Codec
  • Apple ProRes
  • AVCHD (einschließlich AVCCAM, AVCHD Lite und NXCAM)
  • DV (einschließlich DVCAM, DVCPRO und DVCPRO50)
  • H.264
  • HDV
  • HEVC
  • iFrame
  • Motion JPEG (nur OpenDML)
  • MPEG-4 SP
  • XAVC-S

Standbildformate

  • BMP
  • GIF
  • HEIF
  • JPEG
  • PNG
  • PSD
  • RAW
  • TGA
  • TIFF

Audioformate

  • AAC
  • AIFF
  • BWF
  • CAF
  • MP3
  • MP4
  • RF64
  • WAV

Containerformate

  • 3GP
  • AVI
  • M4V
  • MOV (QuickTime)
  • MP4

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