Informationen zu inkompatiblen Medien in iMovie für macOS

Als Vorbereitung auf künftige macOS-Versionen sollten Sie inkompatible Medien in Ihren iMovie-Mediatheken erkennen und konvertieren.

Aufgrund des bevorstehenden Wechsels zur 64-Bit-Technologie in macOS wird in iMovie möglicherweise ein Hinweis zu Mediendateien angezeigt. Dieser gibt an, dass diese Dateien nicht mit zukünftigen macOS-Versionen (nach macOS Mojave) kompatibel sein werden.

Bei der Erstellung dieser inkompatiblen Mediendateien wurden normalerweise Formate oder Codecs verwendet, die QuickTime 7 benötigen. Diese ältere QuickTime-Version ist aus Kompatibilitätsgründen ein Bestandteil von macOS Mojave. Das QuickTime 7-Framework wird jedoch in macOS-Versionen nach macOS Mojave nicht mehr enthalten sein, sodass Sie inkompatible Mediendateien zuerst erkennen und konvertieren müssen, um sie weiterhin in iMovie zu verwenden.

Bevor Sie ein Upgrade auf die nächste größere macOS-Version nach macOS Mojave durchführen, sollten Sie alle inkompatiblen Mediendateien konvertieren. Nach dem Upgrade ist die Option zur Konvertierung von inkompatiblen Dateien nicht mehr verfügbar.

Sie sollten die Kompatibilität aller neu erstellten Mediendateien mit macOS-Versionen nach macOS Mojave sicherstellen, indem Sie unterstützte Kameras und Medienformate einsetzen.

Inkompatible Mediendateien in iMovie erkennen und konvertieren

Wenn Sie Medien importieren oder eine Mediathek in iMovie für macOS 10.1.11 oder neuer öffnen, wird ein Fenster angezeigt, in dem gegebenenfalls inkompatible Mediendateien aufgelistet werden.

Um inkompatible Mediendateien direkt zu konvertieren, klicken Sie im Fenster auf "Konvertieren". iMovie erstellt Kopien der Mediendateien im H.264-Format. Die ursprünglichen Dateien werden in einen Ordner mit inkompatiblen iMovie-Medien verschoben, der sich im selben Order wie die Mediathek befindet. Die ursprünglichen Medien werden nicht verändert. 

Wenn Sie die Konvertierung später vornehmen möchten, können Sie jederzeit in iMovie die Mediathek scannen und inkompatible Dateien konvertieren:

  1. Wählen Sie in iMovie die Option "Ablage" > "Medienkompatibilität prüfen" aus.
  2. Klicken Sie im Fenster, in dem die inkompatiblen Mediendateien aufgelistet werden, auf "Konvertieren".

Hier finden Sie weitere Informationen, wie iMovie inkompatible Mediendateien erkennt und konvertiert.

Formate, die mit macOS-Versionen nach macOS Mojave kompatibel sind

Für diese Video-, Audio-, Standbild- und Containerformate wird das QuickTime 7-Framework nicht benötigt. Daher sind sie auf Computern mit macOS-Versionen nach macOS Mojave mit iMovie kompatibel:

 

Videoformate

  • Apple Animation Codec
  • Apple Intermediate Codec
  • Apple ProRes
  • AVCHD (einschließlich AVCCAM, AVCHD Lite und NXCAM)
  • DV (einschließlich DVCAM, DVCPRO und DVCPRO50)
  • H.264
  • HDV
  • HEVC
  • iFrame
  • Motion JPEG (nur OpenDML)
  • MPEG-4 SP
  • XAVC-S

Standbildformate

  • BMP
  • GIF
  • HEIF
  • JPEG
  • PNG
  • PSD
  • RAW
  • TGA
  • TIFF

Audioformate

  • AAC
  • AIFF
  • BWF
  • CAF
  • MP3
  • MP4
  • RF64
  • WAV

Containerformate

  • 3GP
  • AVI
  • M4V
  • MOV (QuickTime)
  • MP4

Medienformate, die vom Wechsel zur 64-Bit-Technologie betroffen sind

Beispiele für Medien, die vom Übergang zur 64-Bit-Technologie betroffen sein werden, sind Videodateien älterer Flip-Videokameras, die den 3ivx-Codec verwenden, ältere mit dem Sorenson-Codec codierte Webvideos sowie Medien, die vom DVD- ins DivX-Format konvertiert wurden.

Unter Umständen werden Drittanbieterentwickler die Kompatibilität mit einigen Formaten weiterhin aufrechterhalten, indem sie die Unterstützung direkt in ihre Apps implementieren. Kontaktieren Sie die Entwickler von Drittanbieter-Apps, um zu erfahren, welche Medienformate in deren Apps unterstützt werden.

Im Folgenden werden einige Medienformate genannt, die von diesem Wechsel betroffen sind:

  • 3ivx MPEG-4
  • AV1/VP9
  • AVC0/AVA0-Medien
  • BitJazz SheerVideo
  • CineForm
  • Cinepak
  • DivX
  • Flash Video
  • FlashPix
  • FLC
  • H.261
  • Implode
  • Indeo Video 5.1
  • Intel Video 4:3
  • JPEG 2000
  • Microsoft Video 1
  • Motion JPEG A
  • Motion JPEG B
  • On2 VP3, VP5, VP6, VP6-E, VP6-S, VP7, VP8, VP9
  • Perian-Codec-Sammlung (z. B. Microsoft MPEG-4, DivX, 3ivx, VP6, VP3 und andere)
  • Pixlet
  • Planar RGB
  • RealVideo
  • Sorenson 3
  • Sorenson Sparc
  • Sorenson Video/Video 3/YUV9
  • Streambox ACT-L2
  • Windows Media Video 7, 8, 9
  • Theora Video (Xiph.org)
  • ZyGoVideo

Inkompatible Medien konvertieren, die nicht in einer iMovie-Mediathek enthalten sind

Zum Konvertieren einer inkompatiblen Mediendatei öffnen Sie diese mit dem QuickTime Player (Version 10.0 und neuer). Speichern Sie dann eine Kopie der Datei unter einem neuen Namen. In macOS-Versionen nach macOS Mojave wird diese Vorgehensweise nicht mehr unterstützt.

Sie können auch Compressor verwenden, um mehrere Mediendateien in ein H.264-, HEVC- oder Apple ProRes-Format zu konvertieren. Diese Formate werden in macOS-Versionen nach macOS Mojave unterstützt. Die Formate "H.264" und "HEVC" erhalten die Bildqualität bei der geringsten Dateigröße. Das ProRes-Format gewährleistet die beste Bildqualität und bietet eine bessere Leistung beim Bearbeiten von Dateien in iMovie. Jedoch nehmen ProRes-Dateien wesentlich mehr Speicherplatz in Anspruch als H.264- und HEVC-Dateien.

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