Final Cut Pro: Erläuterungen zu DV- und Breitbild-Videoformaten
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Final Cut Pro
Dieser Artikel erläutert die Unterschiede zwischen Videos mit Seitenverhältnissen von 4:3 und 16:9, das Aufnehmen von Breitformatvideos mit anamorphotischen Objektiven und die Arbeit mit 16:9-Videos in Final Cut Pro 1.2.5.
Wodurch unterscheidet sich ein Video mit einem Seitenverhältnis von 16:9 von einem normalen Video?
Ein DV-Video hat eine Bildgröße von 720x480 Pixeln. Das Verhältnis von Breite zu Höhe des Bilds wird als Seitenverhältnis bezeichnet. Das Seitenverhältnis dieser Bildgröße beträgt 4:3. Es ist jedoch möglich, Videos für die Wiedergabe mit einem anderen Seitenverhältnis aufzunehmen. Das breitformatige Seitenverhältnis, das häufig für Videos verwendet wird, beträgt 16:9. Mit diesem Format können Videoproduzenten ein kinoähnliches Breitformat erzeugen.
Videoproduzenten müssen beachten, dass beim Aufnehmen von Breitformatvideos mit Standard-DV-Camcordern das aufgezeichnete DV-Videobild weiterhin 720x480 Pixel beträgt. Das Aufnehmen von Videomaterial im Verhältnis 16:9 und Aufzeichnen in einer Bildgröße von 4:3 wird als Aufnehmen anamorphotischer Videos bezeichnet. Ein anamorphotisches Bild wird erstellt, wenn ein Breitformatbild in der Breite gestaucht wird, so dass es denselben Platz einnimmt wird ein normales Bild. Die Folge hiervon ist eine deutlich sichtbare horizontale Verzerrung des Videobilds.
Abbildung 1 Breitformatbild
Abbildung 2 Bild, das anamorphotisch auf ein Seitenverhältnis von 4:3 angepasst wurde
Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass Videoproduzenten mit einer kostengünstigen Ausrüstung breitformatiges Videomaterial aufnehmen können. Der Nachteil beim Aufnehmen anamorphotischer Videos besteht darin, dass die Motive in anamorphotischen Bildern auf einem normalen Monitor dünn und verzerrt aussehen, sofern das Bild nicht angepasst wird. Dies geschieht entweder mit Hilfe der Software oder durch Drücken der 16:9-Taste an High-end-Videomonitoren. Wenn Sie diese Taste drücken, wird das Video so vertikal erneut skaliert, wie es auf dem Monitor angezeigt wird. Hierdurch erhält es die korrekten Breitbildabmessungen.
Denken Sie daran, dass ein anamorphotisches Video im Format 16:9 auf einem typischen Monitor im Format 4:3 in der Breite gestaucht aussieht. Dieses Verhalten wirkt eigenartig, ist aber völlig korrekt. Beim Aufnehmen, Übertragen, Bearbeiten und Überspielen auf Band sollte ein anamorphotisches Bild niemals permanent erneut skaliert werden, um die volle Videoauflösung des Bilds für künftige Zwecke zu bewahren (entweder zum Anzeigen auf einem Breitformatmonitor oder zum Vergrößern auf Kinoformat).
Ein anamorphotisches Video erzielt dadurch ein Breitbildformat, dass ein in der Breite gestauchtes 4:3-Bild gedehnt wird, um einen größeren Bereich auszufüllen. Dabei werden weniger Pixel erneut skaliert, so dass sie einen größeren Bereich ausfüllen. High-Definition Video ist das einzige Videoformat, das tatsächlich ein größeres Bild aufweist und mehr vertikale und horizontale Pixel zum Erzeugen eines Breitformatbilds verwendet. High-Definition Video ist ein völlig anderes Format, auf das in diesem Artikel jedoch nicht näher eingegangen wird.
Das erneute Skalieren anamorphotischer Videos, so dass das gesamte Breitformatbild auf einem Standard-4:3-Monitor angezeigt werden kann, wird als "Letterboxing" bezeichnet und führt zum Verlust der maximal verfügbaren Auflösung des Quellenmaterials. Ein solches Breitformatbild weist einen schwarzen Balken am oberen und am unteren Bildrand auf (Laserdisc- und DVD-Benutzer kennen dieses Phänomen). Sie sollten Ihre anamorphotischen Videos nur auf diese Weise skalieren, wenn die Videobearbeitung beendet ist und Sie ein Band produzieren wollen, das sich auf Consumer-Geräten korrekt anzeigen lässt.
Abbildung 3 Bild im Format 16:9 mit schwarzen Balken
Welche Gründe sprechen für die Aufnahme von Videos im Format 16:9?
Es gibt drei wichtige Gründe dafür ein Video im Format 16:9, d.h. ein anamorphotisches Video aufzunehmen:
- Es sieht gut aus. Hinzu kommt, dass der schwarze Balken, der bei der Ausgabe auf Standardfernsehgeräten am oberen und unteren Bildrand angezeigt wird, dem Betrachter den Eindruck eines Kinofilms vermittelt. Ein Breitformatbildschirm lässt den Videoproduzenten zudem mehr Raum für Kreativität bei der Zusammenstellung ihrer Aufnahmen.
- Vorbereitung für die Übertragung in das Kinoformat. Kinofilme und Videofilme haben unterschiedliche Seitenverhältnisse. Das 35-mm-Filmformat mit einem Seitenverhältnis von 1,85:1 ist breiter als das Standardformat 4:3 des Videos.
Abbildung 4 Unterschiedliche SeitenverhältnisseBeim Aufnehmen von 4:3-Standardvideos müssen der obere und der untere Rand des Bilds abgeschnitten werden, so dass das Bild die Größe des Filmbilds erhält. Dies führt zu einem Auflösungsverlust und somit zu einem Qualitätsverlust.
Abbildung 5 Schneiden eines 4:3-Videos auf die Größe eines 1,85:1-FilmbildsVideoproduzenten, die Videos im Format 16:9 aufnehmen, können Übertragungen mit höherer Auflösung realisieren, da nicht so viele Pixel abgeschnitten werden müssen (16:9 ist etwas schmaler als das amerikanische Standardfilmformat 1,85:1).
- Vorbereitung auf die Zukunft. High-Definition Video hat ebenfalls ein Seitenverhältnis von 16:9. Obwohl High-Definition Video noch nicht sehr gebräuchlich ist, wird die gesamte Videobranche allmählich auf High-Definition Video als neuen Standard umstellen. Videoproduzenten, die die Größe ihrer Videoproduktionen ändern möchten, um die Vorzüge der neuen Bildgröße dieses sich etablierenden Standards nutzen zu können, sollten ihre Videos im anamorphotischen Format 16:9 aufnehmen.
Wie erhalte ich ein anamorphotisches Video?
Es gibt zwei Möglichkeiten, ein anamorphotisches Video aufzunehmen:
- Verwenden der 16:9-Taste, die die meisten Camcorder bereitstellen. Diese Methode ist einfach und kostengünstig, erzielt aber die niedrigste Auflösung. Tatsächlich geschieht Folgendes: Der Camcorder schneidet den oberen und den unteren Rand des Bilds ab und dehnt dieses kleinere Breitwandbild vertikal auf das Seitenverhältnis 4:3. Auf diese Weise wird die nötige anamorphotische Verzerrung erzeugt, bevor das Bild auf Band aufgezeichnet wird. Diese Methode ist weniger wünschenswerte der beiden Methoden, da sie weniger Pixel verwendet, die verfügbare Auflösung reduziert und zu einem Qualitätsverlust des endgültigen Bilds führen kann. Andererseits bietet diese Methode Benutzern, die mehr Wert auf Bequemlichkeit als auf Qualität legen, den Vorteil, dass viele Camcorder Informationen in das Videosignal integrieren, die angeben, ob die Aufnahme im 16:9-Modus erfolgt ist oder nicht. Final Cut Pro 1.2.5 kann diese Informationen lesen und automatisch das korrekte Format für die Aufnahme und Ausgabe auswählen.
- Die zweite Methode setzt die Verwendung eines anamophotischen Objektivs voraus. Ein anamorphotisches Objektiv ist ein Weitwinkelobjektiv, das 16:9-Bilder optisch in 4:3-Bilder verzerrt, bevor sie an das CCD (Charge Coupled Device - Ladungsgekoppeltes, analoges Bauelement) Ihres Camcorders gesendet wird. Da dies auf optische Weise geschieht, ist das Ergebnis klar und deutlich und nutzt die Vorzüge der vollen Auflösung des DV-Bilds. Diese Methode empfiehlt sich für Benutzer, die die bestmögliche Qualität wünschen.
Verarbeitung von 16:9-Videos durch Final Cut Pro 1.2.5
Beginnend mit Version 1.2.5 ist Final Cut Pro in der Lage, anamorphotisch aufgenommenes Material ohne Rendervorgang mit dem korrekten Seitenverhältnis von 16:9 direkt auf Ihrem Computermonitor anzuzeigen. Übergänge wie ovale und sternförmige Irisblenden werden korrekt geformt. Hinzu kommt, dass alle geometrischen Einstellungen automatisch das Seitenverhältnis 16:9 berücksichtigen.
Die anamorphotischen Anzeigeinformationen, auf die in diesem Abschnitt Bezug genommen wird, wirken sich lediglich auf die Wiedergabe auf Ihrem Computermonitor aus. Sie haben keinerlei Auswirkungen auf das DV- oder QuickTime Rendering und verändern die Auflösung der aufgenommenen QuickTime Clips in keiner Weise. Alle DV-Clips werden weiterhin mit einer Bildgröße von 720x480 Pixeln aufgenommen und ausgegeben.
Abbildung 6 Final Cut Pro mit DV-Clips im Format 16:9 in den Fenstern "Viewer" und "Canvas"
Importieren anamorpotischer 16:9-Clips von Band
Final Cut Pro bietet Ihnen ein hohes Maß an Flexibilität, was das Importieren anamorphotischen 16:9-Materials für Bearbeitungszwecke anbelangt. Einige Kameras besitzen die Fähigkeit, Informationen hinsichtlich des vom Benutzer ausgewählten Seitenverhältnisses direkt in das Videoband zu integrieren. Wenn ein Benutzer die Taste "16:9 Breit" an einer solchen Kamera drückt, enthält der auf Band aufgenommene DV-Strom diese Information. Final Cut Pro 1.2.5 erkennt dies automatisch und markiert den daraus resultierenden, importierten QuickTime Clip als anamorphotischen Clip im Format 16:9. Dies geschieht unabhängig davon, ob das Feld "Anamorphotisch 16:9" im Bereich "Aufnahme" des Fensters "Voreinstellungen" markiert ist oder nicht.
Abbildung 7 Markierungsfeld "Anamorphotisch 16:9" im Bereich "Aufnahme" des Fensters"Voreinstellungen"
Benutzer, die einen Anamorphoten, d.h. Film-Objektiv oder einen Objektiv-Vorsatz, das bzw. der das Bild vor der Aufnahme horizontal zusammenpresst, verwenden, um ein 16:9-Aussehen zu erhalten (wie zuvor beschrieben) nehmen ihr Videomaterial tatsächlich mit einem Seitenverhältnis von 4:3 auf. Als Folge davon wird es von Final Cut Pro nicht automatisch als 16:9-Material identifiziert. Wenn Sie ein anamorphotisches Objektiv verwenden und die Option "Anamorphotisch 16:9" im Bereich "Aufnahme" des Fensters "Voreinstellungen" auswählen, werden alle nachfolgend importierten Clips als "Anamorphotisch 16:9" gekennzeichnet.
Hinweis: Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Clips als 16:9 gekennzeichnet, ganz gleich, ob sie dieses Format tatsächlich aufweisen oder nicht. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Sie dieses Markierungsfeld deaktivieren, wenn Sie reguläres, nicht anamorphotisches Videomaterial im Format 4:3 aufnehmen.
Wechseln des Clipformats zwischen "Anamorphotisch 16:9" und "Standard 4:3"
Nach dem Importieren eines Clips kann sein Seitenverhältnis jederzeit geändert werden. Hierzu öffnen Sie das Fenster "Objekteinstellungen" und klicken in das Markierungsfeld "Anamorphotisch 16:9". Diese Information ist nur in Final Cut Pro verfügbar und wird in einer QuickTime Datei gesichert, indem eine entsprechend konfigurierte Sequenz gerendert wird, wobei das Format 16:9 aktiviert oder deaktiviert sein kann.
Abbildung 8 Markierungsfeld "Anamorphotisch 16:9" im Fenster "Objekteinstellungen"
Importieren anamorpotischer 16:9 QuickTime Clips
Wenn Sie Clips importieren, die bereits auf Ihren Festplatten gespeichert sind, können Sie Final Cut Pro 1.2.5 automatisch überprüfen lassen, ob diese ein Seitenverhältnis von 16:9 aufweisen. Hierzu aktivieren Sie das Markierungsfeld "16:9 Erkennen bei Import" im Bereich "Allgemein" des Fensters "Voreinstellungen". Diese 16:9-Information wird in die QuickTime Dateien eingebettet, indem entweder Videoclips aufgenommen werden, die diese Information vom Band erhalten haben, oder indem eine Sequenzgruppe als 16:9 anamorphotisch in eine QuickTime Datei gerendert wird.
Abbildung 9 Markierungsfeld "16:9 Importprüfung" im Bereich "Allgemein" des Fensters "Voreinstellungen"
Videoschnitt mit anamorphotischen Sequenzen im Format 16:9
Bei der Bearbeitung erkennt das Fenster "Viewer" automatisch, welche Clips als "Anamorphotisch 16:9" gekennzeichnet sind und welche nicht, und nimmt die entsprechenden Anpassungen vor. Die Sequenzwiedergabe und die im Fenster "Canvas" angezeigten Clips funktionieren auf andere Weise. Sequenzen, die nicht als anamorphotisch 16:9 definiert sind, müssen alle 16:9-Clips rendern, die in diese Sequenzen eingefügt werden, selbst wenn diese korrekt angezeigt werden. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie 16:9-Videomaterial in eine Sequenz einbetten, für die das anamorphotische Format 16:9 definiert wurde.
Sie können neue Sequenzen im Format 16:9 erstellen, indem Sie die Standardeinstellung im Bereich "Sequenzvoreinstellungen" des Fensters "Voreinstellungen" ändern. Final Cut Pro 1.2.5 bietet zusätzliche Voreinstellungen, die von Version 1.2 (oder früher) nicht bereitgestellt wurden. Gehen Sie wie folgt vor, um die Standardvoreinstellungen für neue Sequenzen zu ändern:
- Wählen Sie eine neue Voreinstellung aus der Liste im Bereich "Sequenzvoreinstellungen":
- Klicken Sie in "Voreinstellung".
- Klicken Sie in "OK".
Beachten Sie, dass links neben der neuen Standardsequenz ein entsprechendes Symbol angezeigt wird. Alle neuen Sequenzen, die ab diesem Zeitpunkt erstellt werden, verwenden diese Einstellungen.
Abbildung 10 NTSC und PAL 16:9 DV Voreinstellungen (die Standardvoreinstellung 4:3 wird oben in der Liste angezeigt)
Vorhandene Sequenzen, in die keine Clips eingefügt wurden, können im Fenster "Sequenzvoreinstellungen" auf das Format 16:9 eingestellt werden. Hierzu wählen Sie die zu ändernde Sequenz aus. Wählen Sie anschließend "Einstellungen" aus dem Menü "Sequenz". Alternativ dazu können Sie auch bei gedrückter Taste "ctrl" in das Symbol der Sequenz klicken, um das Kontextmenü mit den entsprechenden Menübefehlen anzuzeigen. Im Fenster "Sequenzeinstellungen" können Sie das anamorphotische Format 16:9 aktivieren bzw. deaktivieren.
Hinweis: Dies sollten Sie tun, bevor Sie Clips im Format 16:9 hinzufügen. Wenn ein Clip im Format 16:9 in eine Sequenz im Format 4:3 eingefügt wird, lässt er sich korrekt anzeigen, muss aber gerendert werden. Wird das Format dieser Sequenz in 16:9 geändert, ohne dass zuvor der eingefügte Clip entfernt wird, lässt sich dieser Clip nicht mehr korrekt anzeigen.
Abbildung 11 Markierungsfeld "Anamorphotisch 16:9" im Fenster "Sequenzeinstellungen"
Exportieren anamorphotischer Videos auf Band
Beim Überspielen einer bearbeiteten Sequenz eines anamorphotischen Videos auf ein Videoband können Sie zwischen zwei Methoden wählen, abhängig von dem Gerät, das Sie für die Wiedergabe verwenden wollen:
- Sie können die Sequenz in der vorliegenden Form ausgeben, so dass sie auf einem 4:3-Monitor in der Breite gestaucht wird. Dies ist die geeignete Option, wenn Sie Ihr Video mit Hardware abspielen wollen, die für einen Ausgleich des korrekten Seitenverhältnisses sorgt, oder wenn Sie Ihr Video in das Filmformat übertragen wollen. Bei High-end-Monitoren kann per Tastendruck eine Skalierung auf das Format 16:9 ausgelöst werden. Einige spezielle Breitformatmonitore, die insbesondere von Kinofans geschätzt werden, besitzen ebenfalls diese Funktionalität.
- Wenn Sie nicht genau wissen, auf welchen Geräten Ihr Video abgespielt wird, und eine verzerrungsfreie Wiedergabe auf einem 4:3-Standardmonitor sicherstellen wollen, können Sie Video manuell im Letter-Box-Format (Wiedergabe mit den typischen schwarzen Balken am oberen und unteren Bildrand) sichern. Hierbei müssen Sie die komplette, bearbeitete Sequenz rendern. Planen Sie also genug Zeit für den Rendervorgang ein. Gehen Sie wie folgt vor, um die bearbeitete Sequenz für die Ausgabe mit schwarzen Balken vorzubereiten:
- Erstellen Sie eine neue Sequenz, die nicht das anamorphotische Format 16:9 aufweist, und öffnen Sie diese Sequenz.
- Bearbeiten Sie Ihre Sequenz, indem Sie das Sequenzsymbol per Drag&Drop aus dem Fenster "Browser" auf das Feld "Überschreiben" der Schnittüberlagerung im Fenster "Canvas" bewegen.
- Sie werden möglicherweise feststellen, dass Ihre Sequenz jetzt im Bereich "Bewegung" unter "Verzerren" auf den Wert -33,33 skaliert wurde. Jetzt müssen Sie diese neue Sequenz nur noch rendern und auf Band überspielen.
Exportieren anamorphotischer Videos in QuickTime
Anstatt ein Video auf Band zu überspielen können die Benutzer auch einen QuickTime Film mit einer rechteckigen Bildgröße im Format 16:9 rendern. Wenn Sie an Beispielen für die Bildgröße 16:9 interessiert sind, sehen Sie sich einige der Film-Trailer unter folgender Adresse an: http://www.quicktime.com/trailers/. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre bearbeitete Sequenz mit einer rechteckigen Bildgröße von 16:9 zu exportieren:
- Wählen Sie "Exportieren" aus dem Menü "Ablage" und anschließend "QuickTime" aus dem Untermenü.
- Klicken Sie in "Optionen".
- Klicken Sie im Bereich "Video" in "Größe". Klicken Sie anschließend in "Eigene Größe verwenden".
- Geben Sie die Werte für die Breite und die Höhe ein. Die gewünschte Höhe muss 9/16 der gewünschten Breite betragen (multiplizieren Sie die Breite mit 0,5625, um diesen Wert zu ermitteln). Klicken Sie anschließend in "OK".
Zwei Beispiele, die dieses Seitenverhältnis verwenden:
- Wenn Sie aus der nativen DV-NTSC Bildgröße von 720 x 480 exportieren, legen Sie für die Ausgabe die Bildgröße 720 x 405 fest.
- Ein Beispiel einer kleineren 16:9-Bildgröße wäre 400 x 225
Weitere Informationsquellen
Die folgenden Hersteller liefern anamorphotische Objektive. Weitere Informationen über Objektivadapter für Ihre spezielle Kamera finden Sie auf den folgenden Web-Sites:
- Century Precision Optics - http://www.centuryoptics.com/
- SMS Productions - http://www.smsprod.com/products/lenses.html
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