Ein Motion-Projekt als Alpha-Übergang erstellen und importieren

  • Zuletzt geändert: 17 November, 2008
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Zusammenfassung

DVD Studio Pro enthält eine Alpha-Übergangsfunktion. Alpha-Übergänge ermöglichen Ihnen die Erstellung benutzerdefinierter Übergänge für Ihre Menüs, Spuren und Diashows.

Alle Übergänge beinhalten ein Start- und ein Endbild, die jeweils darauf basieren, wo der Übergang verwendet wird. Standardübergänge können das Start- und Endbildvideo transformieren und bieten eine Reihe Möglichkeiten für Effekte, wie etwa Rotieren oder Weichzeichnen, die direkt auf das Video angewendet werden. Ein Alpha-Übergang transformiert Start- und Endbildvideo nicht direkt, er schafft einen einfachen Übergang zwischen Start und Ende, basierend auf den von Ihnen erstellten Quick Time Filmen.

Betroffene Produkte

DVD Studio Pro

Für das Erstellen eines Alpha-Übergangs sind ein bis drei Quick Time Filme erforderlich, je nach gewünschtem Übergang.

  • Möchten Sie, dass eine andere Art Video als Start- und Endbild während des Übergang erscheinen soll? Wenn Sie zum Beispiel möchten, dass eine sich drehende DVD während des Übergangs durch das Bild fliegt, benötigen Sie einen Medienfilm, der das Bild der fliegenden DVD zur Verfügung stellt.
  • Möchten Sie Start- und Endbilder während des Übergangs zur gleichen Zeit auf dem Bildschirm sehen? In dem Beispiel der sich drehenden DVD möchten Sie das Startbild vielleicht am äußeren Rand der DVD und das Endbild im Zentrum der DVD sehen. Um Start- und Endbilder gleichzeitig anzuzeigen, benötigen Sie einen Hintergrundmaskenfilm.
  • Möchten Sie einen einfachen Übergang "Wischen", bei dem eine benutzerdefinierte Form verwendet wird? Sie können einen Hintergrundmaskenfilm verwenden, um einen Übergang "Wischen" mit harten oder weichen Kanten in jeder gewünschten Form zu erstellen.

Es gibt verschiedene Komponenten bei einem Alpha-Übergang:

  • Medien-Ordner
  • Medienfilm
  • Medienmaskenfilm
  • Hintergrundmaskenfilm

  1. Startbild (im Beispiel rot)
  2. Endbild (im Beispiel blau)
  3. Das DVD-Bild stammt von einem Medienfilm, dabei steuert einen Medienmaskenfilm, wo das Hintergrundvideo angezeigt wird.

Hinweis: Der Hintergrundmaskenfilm (nicht sichtbar) steuert, ob im Hintergrund das Start- oder Endvideobild angezeigt wird.

In den folgenden Abschnitten wird jede Komponente ausführlich beschreiben.

Medien-Ordner

Motion-Projekte und Filme, die in DVD Studio Pro als Alpha-Übergänge verwendet werden, werden anders als Motion-Projekte und Filme behandelt, die in Menüs und Spuren verwendet werden. DVD Studio Pro sucht beim Öffnen des Programms nach Übergangsmedien-Ordnern, die sich an bestimmten Speicherorten Ihrer Festplatte befinden. Alle gefundenen Ordner, die entsprechende Motion-Projekte oder Filme enthalten, werden automatisch als Alpha-Übergänge hinzugefügt und zur Verwendung für all Ihre DVD-Projekte zur Verfügung gestellt.

Der Medien-Ordner enthält also alle Filme, aus denen ein Alpha-Übergang erstellt wird, und der Name des Medien-Ordners dient gleichzeitig als Name des Übergangs. Alle Dateien in diesem Ordner müssen demzufolge denselben Namen wie der Ordner erhalten, dem "-matte" für Medienmaskenfilme und "-backgroundMatte" für Hintergrundmaskenfilme hinzugefügt wird, um zwischen allen Typen zu unterscheiden.

Beim Öffnen von DVD Studio Pro sucht das Programm an zwei Speicherorten nach Medien-Ordnern:

  • Im Stammverzeichnis Ihres Volumes an diesem Speicherort:
    [Startvolume]/Library/Application Support/DVD Studio Pro/Transitions
  • In Ihrem Benutzerordner an diesem Speicherort:
    [Benutzerordner]/Library/Application Support/DVD Studio Pro/Transitions

Hinweis

: Wenn Sie einen Medien-Ordner hinzufügen, während DVD Studio Pro geöffnet ist, wird dieser bis zum nächsten Start von DVD Studio Pro ignoriert.

Medienfilm

  1. Der Medienfilm kann einen Alpha-Kanal enthalten, der steuert, wo der Hintergrund angezeigt wird.
  2. Der Medienfilm stellt zusätzlich zu den Start- und Endbildern ein Übergangsvideo dar.

Der Medienfilm ist notwendig, wenn statt Start- oder Endbildern eine andere Art Video während des Übergangs zu sehen sein soll. Wenn Sie zum Beispiel möchten, dass eine sich drehende DVD während des Übergangs durch das Bild fliegt, stellt der Medienfilm die fliegende DVD zur Verfügung.

Der Medienfilm muss denselben Namen wie der Medien-Ordner erhalten und kann über eine Erweiterung verfügen. Wenn der Ordnername beispielsweise "Drehende DVD" lautet, kann der Medienfilm "Drehende DVD.mov" benannt werden.

Für den Medienfilm gibt es zwei optionale Aspekte: einen Alpha-Kanal und einen Wechselpunkt.

In dem Beispiel mit der sich drehenden durch das Bild fliegenden DVD können Sie das Start- oder Endbildvideo durch das Loch in der DVD und an deren Rand recht gut erkennen. Dazu muss ein Alpha-Kanal vorhanden sein, damit DVD Studio Pro bestimmen kann, welche Teile des Medienfilmbilds angezeigt und welche ignoriert werden sollen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Alpha-Kanal zur Verfügung zu stellen: eingebettet in einen Medienfilm oder als separater Medienmaskenfilm (weiter unten beschrieben unter "Medienmaskenfilm").

Wichtig: Wenn der Alpha-Kanal in den Medienfilm eingebettet ist, vergewissern Sie sich, dass die Videoausgabe integriert ist.

Wenn Start- oder Endbildvideo bei Ihrem Übergang nicht gleichzeitig im Bild zusehen sein müssen, können Sie dem Medienfilm einen Wechselpunkt-Marker hinzufügen, um zu steuern, wann der Wechsel zwischen Start- und Endbild im Übergang erfolgen soll. Wenn Start- und Endbildvideo gleichzeitig im Bild zu sehen sein sollen, müssen Sie einen Hintergrundmaskenfilm verwenden (beschrieben unter "Hintergrundmaskenfilm" auf Seite 42 der PDF "Final Cut Studio Workflow").

Wenn der Übergangsmedien-Ordner keinen Hintergrund-Maskenfilm enthält, führt DVD Studio Pro Folgendes aus, um den Wechselpunkt festzulegen:

  • DVD Studio Pro sucht im Medienfilm nach einem Marker mit der Bezeichnung TransitionSwitchPoint. Wenn vorhanden, wird dieser Marker als Wechselpunkt verwendet. Sie können diesen Marker in Motion zu dem Medienfilm hinzufügen, indem Sie "DVD Alpha-Übergang" im Einblendmenü "Marker-Typ bearbeiten" wählen.
  • Wenn nicht vorhanden, sucht DVD Studio Pro nach beliebigen anderen Markern im Medienfilm. Der zuerst gefundene Marker wird als Wechselpunkt verwendet.
  • Wenn kein Marker im Medienfilm vorhanden ist, wird der Wechselpunkt bei der Hälfte des Medienfilms festgelegt.

Medienmaskenfilm

  1. Die schwarzen Bereiche geben an, wo das Hintergrundvideo (Start- oder Endbild, abhängig von Wechselpunkt oder Hintergrundmaskenfilm) angezeigt wird.
  2. Die weißen Bereiche geben an, wo das Medienfilmvideo angezeigt wird.
  3. Die grauen Bereich geben an, wo das Medienfilmvideo angezeigt wird, jedoch transparent ist.

Der Medienmaskenfilm ist nur erforderlich, wenn ein Medienfilm ohne Alpha-Kanal für den Übergang verwendet wird. Ein separater Medienmaskenfilm ist insbesondere dann nützlich, wenn es sich bei dem Medienfilm um ein normales Video handelt (im Gegensatz zu einer Animation).

Der Medienmaskenfilm muss denselben Namen wie der Medien-Ordner erhalten, gefolgt von "-matte", und kann über eine Erweiterung verfügen. Wenn der Ordnername beispielsweise "Drehende DVD" lautet, kann der Medienmaskenfilm "Drehende DVD-matte.mov" benannt werden.

Der Medienmaskenfilm muss monochrom sein. Weiß gibt dabei das zu verwendende Medienfilmvideo an und Schwarz zeigt die Stellen an, an denen Start- oder Endbildvideo erscheinen. Sie können auch Stufen zwischen Schwarz und Weiß verwenden, um Transparenzbereiche festzulegen und weiche Kanten hinzuzufügen.

Hintergrundmaskenfilm

  1. Die schwarzen Bereiche geben an, wo das Endbild-Hintergrundvideo angezeigt wird.
  2. Die weißen Bereiche geben an, wo das Startbild-Hintergrundvideo angezeigt wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Hintergrundmaskenfilm zu verwenden:

  • Er kann in Verbindung mit dem Medienfilm verwendet werden, um zu steuern, in welchen Bildbereichen das Startbildvideo und in welchen Bereichen das Endbildvideo angezeigt werden soll.
  • Er kann als einziger Film im Übergangsmedien-Ordner verwendet werden und für einen Übergang "Wischen" dienen. Bei Verwendung mit dem Medienfilm kann der Hintergrundmaskenfilm steuern, in welchen Bildbereichen das Startbildvideo und in welchen Bereichen das Endbildvideo angezeigt werden soll.

Der Hintergrundmaskenfilm muss denselben Namen wie der Übergangsmedien-Ordner erhalten, gefolgt von "-backgroundMatte", und kann über eine Erweiterung verfügen. Wenn der Name des Übergangsmedien-Ordners beispielsweise "Drehende DVD" lautet, kann der Hintergrundmaskenfilm "Drehende DVD-backgroundMatte.mov" benannt werden.

Der Hintergrundmaskenfilm muss monochrom sein. Weiß gibt dabei an, an welcher Stelle das Startbildvideo erscheint, und Schwarz, wo das Endbildvideo angezeigt werden soll. Als allgemeine Regel gilt, dass der Hintergrundmaskenfilm mit einem vollständig weißen Bildschirm beginnen und mit einem vollständig schwarzen Bildschirm enden sollte. Sie können auch Stufen zwischen Schwarz und Weiß verwenden, um Transparenzbereiche festzulegen und weiche Kanten hinzuzufügen.

Diese Informationen stammen aus der PDF "Final Cut Studio Workflow". Dieses und andere PDF-Handbücher sind im Menü "Hilfe" verfügbar.

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